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Tabalugahaus Duderstadt: Gäste basteln Unterkünfte für Fledermäuse

90 Kästen Tabalugahaus Duderstadt: Gäste basteln Unterkünfte für Fledermäuse

Das Leben für Fledermäuse wird sicherer: Kinder und Jugendliche, die 2014 im Tabalugahaus zu Gast waren, haben in Kooperation mit dem Naturschutzbund Untereichsfeld 90 Kästen gebaut, in die Waschbären nur schwer eindringen können. Hausleiterin Kathrin Wüstefeld übergab die Unterkünfte am Donnerstag an Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Die Kästen werden am Stadtwall, aber auch an anderen Stellen aufgehängt.

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Zeigen Fledermauskästen: Gäste der Übergabe im Tabalugahaus.

Quelle: Thiele

Duderstadt. „Es ist klasse, dass die Gäste so an das Stadtgeschehen herangeführt werden“, sagte Nolte.

Von den 40 Gruppen, die in diesem Jahr zu einem Aufenthalt in das Tabalugahaus Duderstadt gekommen sind, beteiligten sich zehn an dem Bastelangebot. In der Werkstatt für Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB), die auch die Bausätze vorbereitet hatte, konnten die Mädchen und Jungen nach Herzenslust bohren, sägen und schrauben.

140 Kästen sind entstanden, 50 nahmen die Kinder und Jugendlichen mit nach Hause. Die Materialkosten hat die Volksbank Mitte übernommen.

Die Menge an Insekten, die Fledermäuse in einer Nacht fressen, entspricht ihrem eigenen Gewicht, erläuterte Reinhard Kahlen vom Nabu-Projekt Bürgerarbeit. „Waschbären haben die Fledermäuse auf dem Wall komplett verdrängt“, so Kahlen. Naturhöhlen in diesem Bereich seien von den überwiegend nachtaktiven Räubern „absolut belegt“. Im Ortsteil Duderstadt gibt es nach seinen Worten mindestens 500 Waschbären.

Von Axel Artmann

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