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Tänzerische Vielfalt beim Duderstädter Kultursommer

Wenn der Stadtpark tanzt Tänzerische Vielfalt beim Duderstädter Kultursommer

Hunderte Aktive haben beim „Dancing Afternoon“ am Sonntag auf dem LNS-Gelände gezeigt, was sie tänzerisch drauf haben. Von Hip-Hop über Kontaktimprovisation bis Jazzdance und Zumba reichte die Palette der Tanz- und Bewegungsgruppen. Der Funke sprang auf das Publikum über, das begeistert applaudierte.

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Tanzen zu „Augenbling“ von Seeed: Coole Riesenbrillen-Performance der Dritt- und Viertklässler-Gruppe des TV Jahn.

Quelle: Pintschak

Duderstadt. Vor allem die Darstellung der Jazzdance- und Zumba-Gruppen des TV Jahn ließen einige Zuschauer auf ihre Stühle klettern und mitmachen; so wurde fast überall getanzt und im Rhythmus gewippt – egal, ob auf oder vor der Bühne. Zu Beginn des Programms hatten die jugendlichen Tänzer der Hip-Hop Dance Academy Göttingen mit ihrer geschmeidigen Choreografie eindrucksvoll gezeigt, was jahrelanges Training bewirken kann.

 
Der Lohn sind unzählige Titel bei den deutschen Meisterschaften in allen Altersklassen. Anschließend zeigten Schülerinnen und Schüler der Janusz-Korczak-Grundschule in Duderstadt, wie das Hobby Tanzen vielleicht einmal beginnen kann. Capoeira, Hip-Hop und körperbetonte Kontaktimprovisation hatten die Grundschüler während ihrer Projektwoche erarbeitet. „Einige Kinder haben zum ersten Mal überhaupt getanzt“, sagte Trainer Christoph Schütz von der Göttinger Musa. Dass Bewegung mit Musik viel besser geht,  ließ sich bei der Vorführung des Fitness-Studios Injoy gut erkennen: Christina Schulz und Celine Stollberg brachten mit ihrer Gruppe unter anderem Step Aerobic und Zumba auf die Bühne. Seit Beginn des Kultursommers vor 21 Jahren sind sie beim „Dancing Afternoon“ dabei, ebenso wie der TV Jahn aus Duderstadt.

 
Der Sportverein hat in der Sparte Jazzdance keine Nachwuchssorgen: „Tanzen begeistert zum Glück viele Kinder“, sagte Vivien Heddergott, die für viele Tanzgruppen verantwortlich zeichnet und auch mit ihrer eigenen Formation Unique auftrat. Entsprechend groß war die tänzerische Bandbreite, die das Publikum genießen konnte. Das ließ sich durch einige Schauer nicht die Laune verderben. Das LNS-Gelände zeigte sich dank vieler Fans der kleinen  und großen Tänzer sehr gut besucht.

 

Von Birgit Freudenthal

Foto: Pintschak

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Foto: Schauenberg

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Zauberhafte Klänge im abendlichen Rathaushof

Der Hof des historischen Duderstädter Rathauses hat am Sonnabendabend das perfekte Ambiente für ein Konzert des jungen Pianisten und Sängers Lukas Merten geboten. Die etwa 65 Gäste erlebten den gebürtigen Duderstädter mit einer Auswahl von Jazz, über Popstücke bis hin zu rockigeren Songs.

 
 „Welche Stücke er spielen wird, hat er sogar mir nicht verraten“, sagte Gerald Werner, Mitorganisator des Duderstädter Kultursommers zur Begrüßung. „Improabend“ war das Thema, und als solches sehr wörtlich zu nehmen: „Ich selbst entscheide ganz spontan, was ich spielen möchte“, sagte Lukas Merten, der dem sommerlichen Wetter angepasst leger in blauem T-Shirt und Jeans am Piano Platz nahm. Vorbereitet und geübt hatte er eine Reihe Songs aus verschiedenen Jahrzehnten, so zum Beispiel Tony Bennets „Song for You“.

 
Die Zuhörer genossen sichtlich die Musik und die ausdrucksstarke, gefühlvolle Interpretation des jungen Sängers, die zum Entspannen und Träumen einlud. Während er spielte, verzichtete Merten darauf, die jeweilige Musik anzusagen oder gar zu erklären. „Das könnte stören“, meinte er auf Nachfrage. Für ihn selbst sei Musik ein wichtiges Ausdrucksmittel seiner Gefühle und Stimmungen. Um sich selbst besser auf sein Spiel und die jeweilige Musik konzentrieren zu können, konzertiert er übrigens ohne Notenblätter: Die Blätter, die sich der Lehramtsstudent während des Abends auf den Notenständer legte, waren lediglich  Songtexte.

 
Kultursommer mit Hula-Hoop und Bastelspaß

Bewegungsspiele und eine Bastelaktion für Kinder stehen am Dienstag, 21. Juli,  auf dem Programm des Duderstädter Kultursommers. Die Angebote finden vormittags und nachmittags statt.

 
Um 10 Uhr kommen die Kinder des Inge-Sielmann-Kindergartens in Fuhrbach auf das LNS-Gelände und bringen einige Spielangebote mit, die die Bewegung fördern sollen. „Wir wollen alte und neue Spiele kombinieren“, erklärt Erzieherin Ruth Bernhard, die zusammen mit ihrer Kollegin Angelika Krell die Kinder anleiten und betreuen wird. Zu den alten, aber zeitlosen Spielen zählen Hula-Hoop-Reifen, Springseile und Gummitwist. Moderne Bewegungslieder wie „Die kleine Ente“ oder der „Schüttelsong“ würden den ganzen Körper auf Hochtouren bringen, verspricht Bernhard. Auch Eltern oder Großeltern seien willkommen und können mitmachen.

 
Am Nachmittag ist zwischen 14.30 und 16.30 Uhr das Duderstädter Kinder- und Jugendbüro (Jufi) im LNS-Park vertreten. „Wir basteln Ponpon-Tiere aus Wolle“, verrät Jugendreferentin Sabine Tegtmeier. Die Materialien werden gestellt. Das Jufi-Team wird wieder von ehrenamtlichen Jugendlichen unterstützt, die bei der Kinderbetreuung helfen. ny

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