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Rosenkrieg vor Publikum

Tag der offenen Tür am Duderstädter Amtsgericht Rosenkrieg vor Publikum

Die Rosentreters im Rosenkrieg - und reichlich Publikum sieht dabei zu. So ließe sich zusammenfassen, was die Besucher des Tages der offenen Tür am Freitag im Amtsgericht erlebt haben. Die Schauverhandlung war einer der Programmpunkte beim Tag der offenen Tür.

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Tag der offenen Tür beim Amtsgericht Duderstadt.

Quelle: Arne Bänsch

Duderstadt. Familiensachen finden eigentlich hinter verschlossenen Türen statt. Am Tag der offenen Tür machte Amtsgerichtsdirektor Gerhard von Hugo dabei eine Ausnahme. Schließlich war die Schlammschlacht um die Scheidung der Eheleute Rosentreter eine fingierte. Richterin und Anwälte waren zwar echt, das ungleiche Paar im Streit um horrende Unterhaltsforderungen und das Sorgerecht aber nicht - Mitarbeiter des Amtsgerichts stellten die unschöne Szene einer Ehe, die ihren Anfang in Las Vegas genommen hatte, dar.

Außer der Familiensache wurde während des Tages auch eine Strafsache „verhandelt“, beide allerdings ohne Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) in einer Gastrolle. Lachend berichteten er und von Hugo, dass die Idee einmal im Raume gestanden habe, aber nicht zur Umsetzung gekommen sei - und das habe nicht an der Gage für Nolte gelegen.

So sagte Nolte nicht aus, sondern an - gemeinsam mit von Hugo eröffnete er das Fest und wies in dem Zusammenhang darauf hin, dass das kleine Duderstädter Amtsgericht - zuletzt von Schließungsforderungen nach dem Jahresbericht des Landesrechnungshofes betroffen - an diesem Tag „Gesicht zeige“. Einer der großen Vorzüge außer dem Sanierungszustand des Gebäudes und der Qualität der Arbeit sei es, dass die Mitarbeiter vor Ort ansprechbar seien.

Nicht nur die Mitarbeiter des Amtsgerichts konnten Besucher beim Tag der offenen Tür unter anderem während verschiedener Themenführungen durch Haus und Außenbereich kennenlernen, auch Institutionen wie Polizei, Bewährungshilfe oder Jugendgerichtshilfe präsentierten sich.

Unterhaltende Beiträge leisteten die Werkstatt Mosler mit einem Kinderprogramm und Künstler des Vereins Kontura mit einer Ausstellung, die bis in den Winter hinein noch zu sehen sein soll. Eine Schülerin des Eichsfeldgymnasiums und die New Voices of Gospel sorgten für Musik, das Deutsche Rote Kreuz organisierte ein Kuchenbuffet.

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©Richter