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Tag der offenen Tür bei Kleiderkammer des Duderstädter DRK

Von Badehose bis Winterjacke Tag der offenen Tür bei Kleiderkammer des Duderstädter DRK

Hemden, Schuhe, Röcke, Hosen: Die Kleiderkammer des DRK-Duderstadt war an ihrem Tag der offenen Tür gut sortiert und einladend geschmückt. Mehr als eine Tonne Kleidung sowie Kaffee, Waffeln und Bratwurst standen bereit, um von Besuchern erstanden zu werden.

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Quelle: Schauenberg

Duderstadt. „Die Kleidung wird bei uns abgegeben, wir sortieren sie und bieten sie an Tagen wie heute an“, sagte Doris Remin, ehrenamtliche Helferin des DRK. Sie und ihre drei Mitstreiterinnen, Gabi Stanischewski, Edith Hoffmann und Brigitte Adler, hätten damit schon genug zu tun, doch ihr Engagement reicht weiter. Sie kochten für Märkte, Oldtimer-Treffen und den Katastrophenschutz, organisierten Tagesfahrten und Seniorennachmittage. Am Tag der offenen Tür sei es verhältnismäßig ruhiger.

„„Hier kommen die Leute nicht so gut hin“, sagte Stanischewski über den Standort der Kleiderkammer am Euzenberg. Dazu würde der Bau des Kreisels am Euzenberg Besucher abschrecken. „Besonders die Senioren behindert die Baustelle sehr“, sagt Stanischewski.

Umso erfreulicher sei es, dass der Warenbestand des DRK in einem guten Zustand ist. Die angebotenen Kleidungsstücke werden durch Kinderspielzeuge, Musikinstrumente, Koffer und sogar Fahrräder ergänzt. „Die Leute geben bei uns alles ab“, sagte Remin, was mitunter unangenehm seien kann. So wurden bereits Müll, vergammeltes Fleisch, ein verfaulter Teppich oder kaputte Möbelstücke abgestellt. „Wir sind doch keine Lumpensammler“, sagte Hoffmann angewidert.

Das Geld das sie am Tag der offenen Tür einnehmen gehe zugunsten des DRK-Kreisverbandes Duderstadt. Damit böte sich die Gelegenheit neben der Unterstützung der Notleidenden und Bedürftigen, die Arbeit des Jugendrotkreuz zu unterstützen, dessen Ausbildungen zu finanzieren oder neue Beatmungsbeutel zu kaufen. Ihre Arbeit sei nicht nur sinnvoll, „sondern macht auch viel Spaß, weil wir ein tolles Team sind“, sagte Remin.

Von Kay Weseloh

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