Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Tageblatt eröffnet neuen Standort

Duderstadt: Marktstraße 9 Tageblatt eröffnet neuen Standort

Die neue Geschäftsstelle des Eichsfelder Tageblatts öffnet am Sonnabend, 6. Februar, offiziell ihre Türen. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche und weiteren Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sind am Freitag zu einem Empfang in die Marktstraße 9 gekommen.

Begleitet von Pastorin Claudia Edelmann segnet Pfarrer Hans-Karl Janotta die neue Tageblatt-Geschäftsstelle.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Eine Heimatzeitung, die ihre Funktion, ihre Aufgabe ernst nimmt, gehört ins Zentrum der Stadt“, sagte Tageblatt-Chefredakteur Uwe Graells. Die neuen Räume von Geschäftsstelle und Redaktion seien zukunftsorientiert ausgerichtet. „Wir glauben an die gedruckte Tageszeitung und an Heimatzeitung“, betonte Graells und verwies darauf, dass der Mietvertrag über mehrere Jahre laufe. In der Kombination von klassischem Printprodukt „und all dem, was wir im Netz an Angeboten haben“, sei das Tageblatt „gut gewappnet“ für die Medienwelt der Zukunft.

In der Auflagenentwicklung spiele das Eichsfelder Tageblatt um europäische Spitzenplätze, in manchen Monaten sogar in der Champions League, wählte Graells ein Bild aus der Fußballsprache. Besonderen Dank zollte er dem Architekten Holger Kwoczek, der das gesamte Projekt „traumhaft schön“ umgesetzt habe, ebenso den beteiligten Firmen aus Duderstadt und anderen Orten der Region.

Pastorin Claudia Edelmann erinnerte daran, „dass Worte eine große Macht haben“. Journalisten würden mit ihrer Arbeit Wirklichkeit beschreiben, beeinflussen und schaffen. Damit trügen sie „eine große Verantwortung“. Was Menschen anrichten könnten, die vermeintliche Tatsachen ins Netz stellen oder anders verbreiten, „erleben wir leider immer wieder, gerade auch in den letzten Tagen“.

Damit sich die Tageblatt-Leser auf die Inhalte verlassen könnten, brauche es außer fachlichem Können, Zeit, Sensibilität, Mut und Verantwortungsbewusstsein. Auch sollte das Herz für das Eichsfeld schlagen, so Edelmann. Im Anschluss an ihre Worte segnete Pfarrer Hans-Karl Janotta die Räume.

Nach den Reden besichtigten viele Gäste die Redaktionsräume im ersten Geschoss. Sie staunten, wie moderne Technik und historische Bausubstanz in Einklang gebracht worden sind.

Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter