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Tallau bekommt Bundesverdienstkreuz

Höchste Auszeichnung Tallau bekommt Bundesverdienstkreuz

Hermann Tallau hat das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen.  Ausgezeichnet wurde er insbesondere für seine Verdienste im Bereich der Heimatpflege.

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Quelle: Pfeil/dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD) bezeichnete die Übergabe des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und damit der höchsten Auszeichnung der Bundesrepublik Deutschland für ehrenamtliche Tätigkeit an den Duderstädter als „denkwürdiges Ereignis“: „Sie haben diesen Orden verdient. Zugleich wird der Kreis der Ordensträger durch Sie bereichert geehrt.“

„Der Gemeinschaft zu dienen ist Ansporn für das Leben und bereitet Freude“, sagte der Geehrte. Stationen seines Wirkens benannte Reuter während seiner Laudatio: Tallau hatte 1998 den Vorsitz des Förderkreises für Denkmal- und Stadtbildpflege in der Stadt Duderstadt übernommen. Er machte sich um Erhaltung und Sanierung der mehr als 550 Fachwerkhäuser und des mittelalterlichen Befestigungssystems verdient. Beteiligt sei er an Projekten wie der Restaurierung der Stadtmauer, der Sulberg-Warte und der Pilaster am Westertor sowie des Westerturms gewesen, so Reuter, der den früheren Sparkassendirektor als „Spiritus rector der Heimatpflege in Duderstadt“ bezeichnete. Auch die Gestaltung der Wallaufgänge und die Förderung des Schulprojekts „Fachwerk macht Schule“ seien Verdienste Tallaus gewesen.

Nicht nur im Bereich der Denkmalpflege, auch im Schützenwesen engagiere er sich seit Jahrzehnten, so Reuter. Er ist Mitglied des Stiftungsrates der Diabetesklinik in Bad Lauterberg und war im Beirat der Heinz-Sielmann-Stiftung tätig. Reuter nannte Tallau, der bereits eine Vielzahl von Publikationen veröffentlicht hat, einen Förderer von Kunst und Kultur.

Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bezeichnete Tallau als einen Menschen, der „für das besondere Verständnis von Denkmalpflege in Duderstadt“ stehe: „Das Bild der Stadt bewahren, um es zukunftsfähig gestalten zu können – das ist der Duderstädter Weg.“ Er habe Tallau als engagierten Partner und wichtigen Ideengeber erlebt, „bei dem Wort und Tat vorbildlich korrespondieren“.

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©Richter