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Zweite Taube ist gelandet

Friedenssymbol Zweite Taube ist gelandet

Die neue Taube ist gelandet: Nach der gewaltsamen Zerstörung der ersten Friedenstaube auf dem Duderstädter Kriegerdenkmal am Obertor ist jetzt eine neue Taube installiert worden. Die anonyme Künstlergruppe hatte das Friedenssymbol in der Nacht zu Sonntag angebracht.

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Mit Zweig im Schnabel: neue Friedenstaube am Obertor.

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Die Taube hat bereits eine bewegte Vorgeschichte. Unbekannte hatten in der Nacht zu Ostermontag dieses Jahres die nach dem Vorbild Picassos gestaltete Friedenstaube zerstört. Der aus Spanplatte gesägte Vogel war am 20. Dezember vergangenen Jahres am Mahnmal Obertorteich im Rahmen der Kundgebung gegen den rechten Freundeskreis Thüringen/Niedersachsen der Öffentlichkeit übergeben worden. Initiatoren waren damals wie heute eine unbekannte lokale Künstlergruppe, die sich dem Protest gegen den Freundeskreis angeschlossen hatten.

Nach diesem Vorfall hatte die Geschichtswerkstatt Duderstadt die dauerhafte Installation einer Friedenstaube auf dem so genannten „Kriegerdenkmal“ vorgeschlagen, wobei das Eiserne Kreuz zur Seite des Mahnmals weiterhin sichtbar bleiben sollte, auf der Rückseite sollte die verdeckende Friedenstaube hängen. Auf diese Weise, so hatte Götz Hütt damals betont, werde eine gedankliche Verbindung zu den Worten auf dem Mahnmal „Allen Opfern der Gewalt“ hergestellt, gleichzeitig aber die Skulptur der „Geknechteten“ in unmittelbarer Nachbarschaft vor dem Eisernen Kreuz abgeschirmt.

Nun ist die neue Taube angebracht, die Initiatoren hoffen darauf, dass sie - im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin - dauerhaft zu Frieden, Einheit und Toleranz aufrufen kann.

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©Richter