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Taucher finden fünfte Granate im Seeburger See

Blindgänger Taucher finden fünfte Granate im Seeburger See

Im Seeburger See ist eine weitere Mörsergranate gefunden worden. Die Tauchergruppe der Fachfirma, die seit einer Woche das Gewässer unter die Lupe nimmt, hat den Blindgänger am Montagmittag am Angelsteg in Bernshausen geborgen und vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen abholen lassen.

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Taucher suchen nach weiteren Granaten im Seeburger See.

Quelle: Thiele

Bernshausen. Die Angler hatten im Bereich des Bernshäuser Steges am Pfingstmontag fünf Granaten gesichtet, von denen vier geborgen werden konnten. Bislang war ungewiss, ob es tatsächlich eine fünfte Granate gibt oder es sich nur um eine Spiegelung gehandelt hat. Jetzt gibt es zumindest in diesem Punkt Klarheit.

Nach den ersten Granatenfunden hatte die Samtgemeinde Radolfshausen als Gefahrenabwehrbehörde eine Fachfirma mit der Nachsuche beauftragt und den See zur Sperrzone erklärt. Bereits abgesucht und seit Freitag wieder für den Badebetrieb geöffnet ist  das Freibad, der Segler-Steg soll am Dienstag freigegeben werden. Samtgemeinde-Bürgermeister Arne Behre (SPD) bestätigt, dass damit der Regatta am Wochenende, die als Jugend-Landesmeisterschaft zählt, nichts mehr im Wege steht: „Der Graf-Isang-Cup am 20. und 21. Juni kann stattfinden.“ Lediglich andere Stege und Uferbereiche müssten gemieden werden.

Das Team der Schollenberger Kampfmittelbergung GmbH durchkämmt voraussichtlich noch bis Ende dieser Woche den See auf der Suche nach möglichen weiteren Munitionsrückständen aus dem Krieg. Bei den bisher gefundenen Blindgängern handelt es sich um amerikanische Fünf-Zentimeter-Mörsergranaten.

Je nach Fortschreiten der Suche sollen weitere Seebereiche freigegeben werden, sagt Behre. Das Taucherteam um Einsatzleiter Jens Conrad arbeitet nach und nach mehr als 160 Stellen ab, an denen Metallsonden auf Magnetwerte angeschlagen hatten. Als Nebeneffekt wird der See entrümpelt: Der dort aufgestellte Altmetallcontainer füllt sich zusehends mit Nägeln, Dosen und größeren Objekten – von Waschmaschinentrommeln bis zum City-Roller.

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©Richter