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Tausende beim Abenteuer-Tag der Duderstädter Feuerwehr

Fest der „Blauen Engel“ Tausende beim Abenteuer-Tag der Duderstädter Feuerwehr

Mit dem Rettungsspreizer kleine Tischtennisbälle von einem Platz zum anderen bewegen, ins große Feuerwehrauto klettern und die Sirene anstellen, im Rettungswagen des Roten Kreuzes den neuen Tragestuhl ausprobieren, einen Rettungshund streicheln oder einen Lösch-Einsatz der ferngesteuerten Mini-Trucks verfolgen.

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Fest-Höhepunkt: Ökumenische Andacht mit Pastorin Christina Abel, Propst Bernd Galluschke, Pastor Horst Reinecke und Diakon Wolfgang Jütte (am Altar) in der Feuerwache.

Quelle: Richter

Duderstadt. Das Programm beim Rescue- and Adventureday der Feuerwehr in Duderstadt erfüllte auch langgehegte Wünsche. „Das wollte ich schon immer mal machen“, sagte der siebenjährige Mike aus Breitenworbis strahlend, als er am Sonnabend stolz die Sirene des großen Tanklöschfahrzeuges ertönen ließ.

Eine beachtliche Erlebnismeile hatten die Duderstädter Brandschützer zwischen Feuerwache und Eichsfeldhalle aufgebaut. Befreundete Wehren und Rettungsorganisationen präsentierten sich und ihre Fahrzeuge,   ermöglichten interessierten Besuchern gern einen Blick ins Innere ihrer Einsatzwagen und auf ihre Ausstattung. Da schallte schon einmal ein leicht krächzendes „Mama, die Feuerwehr ist da!“ über den Platz, wenn ein zukünftiger Feuerwehrmann mal eben das Funkgerät testete.

Staunende Augen gab es beim Anblick der Atemschutzträger, die zum Wettstreit angetreten waren. Zehn Wehren kämpften an vier Einsatzorten um Punkte und Zeiten. Mit ihrer 25 Kilogramm schweren Ausrüstung und spezieller Schutzkleidung bahnten sich die Teams von Wehren aus dem Eichsfelder Raum einen Weg durch die Zuschauer, um sich von  Station zu Station vorzuarbeiten. Bei sommerlichen Temperaturen floss der Schweiß bei den Aktiven in Strömen, die sich ohne Sicht durch fremde Räume bewegen und einen Löschangriff starten mussten.

Mehrere Tausend Besucher

Während die Atemschutzträger ihr praktisches und theoretischen Wissen für den Sieg aufbieten mussten,  flogen bei den Kinder- und Jugendwettkämpfen bei falschen Antworten die nassen Schwämme. Nach dem Vorbild einer Olympiade meisterte der Feuerwehr-Nachwuchs  aus Duderstadt und umliegenden Orten seine theoretischen und praktischen Aufgaben.

Mehrere Tausend Besucher hatten sich auf der Abenteuer-Meile informiert und vergnügt, als sich am Abend die Tore der Fahrzeughalle zum ökumenischen Gottesdienst samt Feierstunde öffneten. Neben befreundeten Wehren war viel Prominenz aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft erschienen, um zu gratulieren und den unermüdlichen Einsatz der „Blauen Engel“ zum Wohl der Allgemeinheit zu betonen.

Die Duderstädter Schwerpunktwehr beging mit dem Fest auch den 45 Geburtstag der Jugendwehr. In diesem Rahmen zeichnete Ortsbrandmeister Thorsten Krone – sichtlich erschöpft, aber rundum zufrieden vom Verlauf des Tages – Maren Peine mit dem Ehrenteller aus. Peine hatte sich beim Aufbau der Duderstädter Kinderfeuerwehr besonders verdient gemacht. „Die Kinderwehr ist der Unterbau für unsere Jugendwehr, Maren hat Pionierarbeit geleistet“, so Krone.

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©Richter