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Tausende besuchen Frühlingsmarkt in Hattorf

Modenschau mit Tauchern Tausende besuchen Frühlingsmarkt in Hattorf

Was trägt eigentlich der modebewusste Taucher von heute? Wer das immer schon mal wissen wollte, war auf dem Frühjahrsmarkt der Werbegemeinschaft Hattorf richtig. Die hatte nicht nur 44 Aussteller in und um das Dorfgemeinschaftshaus versammelt, sondern auch ein buntes Programm auf die Beine gestellt.

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Frühlingsmarkt in Hattorf:  Das Dorfgemeinschaftshaus wird zur Messehalle, in der die Samtgemeinde zeigt, was sie zu bieten hat.

Quelle: Pintschak

Hattorf. Draußen fand ein Kinderkarussell seine kleinen Fans, während drinnen unterschiedliche Aktionen die Gäste unterhielten, und Tombolapreise auf ihre Gewinner warteten. Vor allem die Modenschauen am Sonntag fanden reichlich Zuschauer: Anzuschauen gab es unter anderem Schickes für den Freizeittaucher. Die Models, allesamt Taucher aus der Region, zeigten mit sichtlichem Spaß ihre Hobby-Kleidung, darunter T-Shirts aus High-Tech-Material, Taschen für Flossen und Neoprenanzüge in verschiedenen Stärken. „Der Körper kühlt im Wasser 25 Mal schneller aus als an Land“, erklärte Martin Klap-roth, Inhaber von Wassersport Hattorf, der auch die Modenschau moderierte. Mit einem Neoprenanzug in sieben Millimeter Dicke könne man sogar in bis zu zehn Grad kaltem Wasser noch tauchen, so Klaproth weiter.

Die Menge der Besucher drängte sich teilweise in dem zur Messehalle umfunktionierten großen Dorfgemeinschaftshaus. Die Vorsitzende der Hattorfer Werbegemeinschaft, Bärbel Uhlhorn, stellte die Aussteller in der Halle für die Gäste vor, indem sie mit Mikrofon von Stand zu Stand ging. Seit Jahren würden die Besucherzahlen der Frühlingsmärkte wachsen, so Uhlhorn: „Wir zeigen, was wir in der Samtgemeinde zu bieten haben, und das ist nicht wenig.“ Besonders freue sie, dass immer wieder junge Leute den Sprung in die Selbstständigkeit wagen würden und sich so eine Perspektive vor Ort erschließen.

An den einzelnen Ständen nutzten Viele die Gelegenheit, sich ausführlich beraten zu lassen. Das Angebot umfasste eine große Vielfalt: Von Finanzdienstleistungen über unterschiedlichste Gewerke bis hin zu bekannten Organisationen wie Feuerwehr und Rotes Kreuz war alles dabei. Einige Aussteller nutzten auch die Gelegenheit, sich einem größeren Publikum vorzustellen. So informierte zum Beispiel der Hattorfer Präventionsrat über seine ehrenamtliche pädagogische Arbeit zur Sicherheit im Netz. „Wir haben uns des Themas angenommen, weil wir es immens wichtig finden“, so der Vorsitzende Lars Nadzeyka. So habe man Workshops entwickelt, um Eltern und Kinder für einen bewussteren Umgang mit dem Netz zu sensibilisieren. Die nächste Veranstaltung der Werbegemeinschaft Hattorf ist bereits in Planung: Nach einigen Jahren Pause soll es erstmals wieder einen Weihnachtsmarkt in der Bahnhofstraße geben.

Von Birgit Freudenthal

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