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Technische Probleme mit bundesweiter Notdienst-Hotline im Eichsfeld

Besetztzeichen statt Bereitschaftsarzt Technische Probleme mit bundesweiter Notdienst-Hotline im Eichsfeld

Die Ärzte im Eichsfeld sorgen sich um ihre Patienten und bangen um ihren Ruf. Bereits seit Monaten gebe es immer wieder Probleme mit der bundesweit einheitlichen Rufnummer 11 61 17 für den Bereitschaftsdienst, berichtet Stefan Gehrke, Vorsitzender des Duderstädter Ärztevereins.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. „Statt weitergeleitet zu werden, ertönt das Besetztzeichen.“ Das technische Problem habe bislang nicht gelöst werden können, beklagt der Mediziner und drängt darauf, den Missstand so schnell wie möglich zu beheben. „An uns liegt es nicht“, betont Gehrke: „Wir sind immer im Dienst.“

 
Für den Bereitschaftsdienst in der Stadt Duderstadt und den Samtgemeinden Gieboldehausen und Radolfshausen werden die niedergelassenen Ärzte von der Kassenärztlichen Vereinigung eingeteilt. Bereits seit 2008 betreiben sie eine Bereitschaftspraxis im Duderstädter Krankenhaus St. Martini, die jeweils mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen darüber hinaus von 10 bis 13 Uhr besetzt ist. Parallel dazu gibt es den täglichen mobilen Bereitschaftsrufdienst mit der bundesweiten Rufnummer. „Eine Zentrale in Süddeutschland ortet den Anrufer und leitet ihn an den Arzt vor Ort weiter, der in dieser Zeit rufbereit sein muss“, sagt Gehrke. Die Weiterleitung ins Eichsfeld funktioniere aber häufig nicht, moniert Gehrke. Betroffenen Patienten rät er, im Notfall beim Krankenhaus oder der Feuerwehr nachzuhaken. Dort seien die Rufnummern der Bereitschaftsärzte bekannt.

 
Auch für die Bereitschaftsapotheken gibt es eine Notdienst-Hotline, die im Zweifelsfall in Anspruch genommen werden kann – via Handy-Kurzwahl 2 28 33 (69 Cent pro Minute) oder kostenloser Festnetz-Rufnummer 08 00/00 2 28 33. Über ein computergesteuertes Sprachdialogsystem wird der Kunde aufgefordert, seinen Standort anzugeben, dann werden die nächstgelegenen Notdienst-Apotheken durchgegeben. „Das scheint auch zu funktionieren“, sagt der Duderstädter Apotheker Michael Hasse: „Bislang habe ich noch keine Klagen gehört.“ ku

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