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Ein Flieger namens Eichsfeld

28. Eichsfeldstädtetreffen Ein Flieger namens Eichsfeld

Ein Lufthansa-Flugzeug und ein ICE mit dem Namen Eichsfeld sowie eine Sonderbriefmarke mit Blick auf das 30. Eichsfeldstädtetreffen – die Teilnehmer an der 28. Auflage haben Ideen entwickelt, um den Bekanntheitsgrad der Region überregional zu steigern. Auch eine verbesserte Beschilderung soll helfen.

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Quelle: Pförtner

Duderstadt. „Es geht um die Marke Eichsfeld in Deutschlands Mitte“, sprach Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) im Namen aller Teilnehmer. An dem Treffen nahmen außer Nolte und Duderstadts Ehrenbürgermeister Lothar Koch (CDU) auch der HVE-Vorsitzende Gerold Wucherpfennig und Geschäftsführer Hans-Georg Kracht sowie Dingelstädts Bürgermeister Arnold Metz (CDU), Heiligenstadts Erste Beigeordnete Ute Althaus (CDU), der Leinefelde-Worbiser Bürgermeister Marko Grosa (CDU) sowie dessen Vorgänger Gerd Reinhardt (CDU).
Wucherpfennig erklärte, dass die Ausschilderung touristischer Eichsfelder Sehenswürdigkeiten durch die bundesweit bekannten braunen Schilder noch im Landkreis Göttingen und im Werra-Meißner-Kreis fehlen würden. „Die Zustimmung haben wir bereits“, so Wucherpfennig.  Die Finanzierung erfolge aus Leader-Mitteln. Über die drei Leader-Regionen Eichsfeld, Göttingen und Northeim soll nach Angaben des HVE-Vorsitzenden auch die Einrichtung des 150 Kilometer langen Leine-Rhume-Hahle-Radrundweges gefördert werden.
Bei der Thüringer Aufbaubank hat der HVE Mittel für die Einrichtung einer Eichsfeldgenussstraße beantragt, wie Wucherpfennig mitteilte. „Damit wollen wir Kulinarisches und Kultur verbinden – wie bei den Genusstouren, an denen 1000 Gäste teilgenommen haben.“ Mit der Bewilligung rechne er 2017, mit den Mitteln im darauf folgenden Jahr. Weitere Projektideen seien Hinweisschilder auf das Eichsfeld an den Einfahrtstraßen sowie der Ausbau der neuen Raststätte an der Autobahn 38 als Infopoint.
Zur Sprache sei auch das Thema Flüchtlinge gekommen, so Nolte, der auf die Willkommenskultur im Eichsfeld verwies. Auf der anderen Seite seien Extremisten, egal ob von links oder rechts nicht willkommen, auch wenn die Verwaltungen Veranstaltungen wie die des „Freundeskreises Thüringen / Niedersachsen“ aufgrund des Versammlungsrechtes erlauben.
Seit 1990 gibt es das jährliche Eichsfeldstädtetreffen zumeist am 17. Januar, auf den auch die kommenden beiden Treffen terminiert wurden.

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©Richter