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Telekom lässt Glasfaserkabel verlegen

Schnelle Internetverbindung Telekom lässt Glasfaserkabel verlegen

In der Ortsdurchfahrt von Obernfeld müssen die Verkehrsteilnehmer zurzeit mit Wartezeiten rechnen. Eine Baustellenampel ist dort eingerichtet. Die Deutsche Telekom lässt in der Hahlegemeinde Glasfaserkabel für schnelle Internetverbindungen verlegen.

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Platz für Glasfaserkabel: Graben in Obernfeld.

Quelle: Mischke

Seit Mittwoch, 2. März, ist die Bundesstraße 247 innerhalb der Ortschaft kurz vor der Ausfahrt in Richtung Mingerode nur halbseitig befahrbar. Mitarbeiter einer Tiefbaufirma heben am Rand des Bürgersteigs auf der Ostseite Kabelgräben aus. Denn endlich sollen auch die Einwohner von Obernfeld in den Genuss schneller Internetverbindungen kommen. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 16 Megabite soll künftig Surfen per DSL möglich sein.

Wie Lorenz Steinke von der Deutschen Telekom gestern auf Tageblatt-Nachfrage erläuterte, gehört Obernfeld in die Reihe der Ortschaften in der Region, für die der Landkreis Göttingen die zweite Ausschreibungsrunde des so genannten Südniedersachsen-Clusters für Breitbandtechnologie beim niedersächsischen Wirtschaftsministerium angemeldet hatte. Die Kreisverwaltung koordiniert und unterstützt den Ausbau der Breitbandtechnik seit dem Jahr 2006. In 78 Ortschaften beziehungsweise Ortsteilen mit rund 10 100 Haushalten soll im Jahr 2011 die Verfügbarkeit schneller Internetanschlüsse realisiert werden (Tageblatt berichtete).

Wie in Obernfeld sollen auch in Bodensee, Krebeck, Lan-dolfshausen Seeburg und Gleichen die Arbeiten für das Verlegen schneller Leitungen erfolgen. In Obernfeld kommen 8400 Kilometer Glasfaserkabel in den Boden. In Form von Wanderbaustellen werden Gräben auf einer Länge von 2,5 Kilometer im Ort ausgehoben. Teilweise sollen die Kabel auch im sogenannten Durchschussverfahren, ohne den Einsatz von Baggern, ins Erdreich gebracht werden.

Ab wann können die Internetnutzer in Obernfeld das schnelle Netz nutzen? „Wir sind bemüht, das so schnell wie möglich zu realisieren“, sagt Telekom-Sprecher Steinke. Voraussichtlich zu Beginn des dritten Quartals solle dies der Fall sein.

Schnelles Internet

Bis zu 16 000 Megabite an Daten pro Sekunde sollen Internetnutzer per DSL am Computer empfangen und senden können – wenn die Leitungen vorhanden sind. DSL ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung Digital Subscriber Line (digitaler Teilnehmeranschluss).

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©Richter