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Grünes Licht für Gemeindezentrum

Tiftlingerode Grünes Licht für Gemeindezentrum

Das Pfarrzentrum Tiftlingerode soll saniert, umgestaltet und zu einem Gemeindezentrum erweitert werden, das auch von Vereinen und für Familienfeiern genutzt werden kann. Nach mehreren Vorgesprächen haben sich das Bistum, die Stadt Duderstadt und der Ortsrat auf ein gemeinsames Vorgehen geeignet.

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Das Pfarrzentrum soll saniert und zum Gemeindezentrum umgestaltet werden.foto: Thiele

Quelle: Oliver Thiele

Tiftlingerode. Der Beschluss des Kirchenvorstands stehe noch aus, die Ampel scheine aber auf Grün umzuspringen, sagt Propst Bernd Galluschke nach der „ermutigenden“ jüngsten Verhandlungsrunde. Positive Signale für das Gemeinschaftsprojekt von Kirche und Kommune hat es nach Angaben von Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU) sowohl von Norbert Kessler, dem leitenden Baudirektor des Hildesheimer Generalvikariats, als auch von Andreas Ochmann vom Amt für Landesentwicklung gegeben.

Die Landesbehörde stelle im Zuge des Dorfentwicklungsprogramms 63 Prozent Zuschuss in Aussicht, die Förderanträge müssten bis 15. September vorliegen. Angesichts der Förderkulisse wolle das Bistum trotz Sparvorgaben das Gemeinschaftsprojekt mit Pilotcharakter unterstützen, um einen Beitrag zur dörflichen Entwicklung zu leisten.

„Nach der Fertigstellung wird Tiftlingerode über ein Zentrum verfügen, das nicht nur Vereinen und Verbänden für ihre Tagungen dienen, sondern auch verstärkt für Familienfeiern angeboten werden soll“, sagt Goebel. Ziel sei ein modernes und generationengerechtes Gemeindezentrum für die nächsten Jahrzehnte.

Für die Sanierung und Modernisierung des 1982 erbauten Pfarrzentrums, das Eigentum der katholischen Kirche ist, gehen alle Beteiligten von einer sechsstelligen Summe aus. Mit der Kostenermittlung wolle das Generalvikariat ein Architekturbüro beauftragen, sagt Goebel, rechnet mit Baustart im Frühjahr des kommenden Jahres und nennt als möglichen Einweihungstermin den 20. September 2018 - im Zusammenspiel mit dem 38. Kirchweihfest.

Allein mit rund 60 000 Euro ist die Behebung der Feuchtigkeitsschäden im Pfarrzentrum veranschlagt: Die Außenwände sollen trockengelegt werden. Nach Vorstellung des Ortsrates, der Kolpingsfamilie, den Vereinen und den kirchlichen Gremien sollen darüber hinaus das Gebäude energetisch saniert, der Saal und die Küche erweitert und mit einer Schankanlage ausgestattet werden, die Toiletten modernisiert, Barrierefreiheit geschaffen und die Inneneinrichtung erneuert werden. Da das neue Mobiliar von der Pfarrgemeinde finanziert werde, sei eine Spendenaktion im Ort geplant, kündigt Goebel an.

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