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Tiftlingerode feiert Jubiläum mit GSO

Kleiner Chor trifft großes Orchester Tiftlingerode feiert Jubiläum mit GSO

Ein kleiner Volkschor hat davon geträumt, mit einem großem Orchester auf der Bühne zu stehen. Manche Träume werden wahr. Das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) gab zusammen mit dem Gesangverein Einigkeit ein Konzert in der Tiftlingeröder Kirche.

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Tiftlingerode feiert Jubiläum mit Göttinger Symphonikern und Gesangverein Einigkeit

Quelle: Schneemann

Tiftlingerode. In Tiftlingerode wird in diesem Jahr das 875. Dorfjubiläum gefeiert. Dass tatsächlich das GSO als Highlight im Jubiläumsprogramm steht, habe sie vor einem Jahr nicht glauben können, sagte Einigkeit-Vorsitzende Regina Gehrt. Sie und Ortsbürgermeister Gerd Goebel (CDU) hatten ein Konzert des GSO in Göttingen gehört. „Wir waren so begeistert, dass der Wunsch aufkam, das Orchester nach Tiftlingerode einzuladen“, erzählte Gehrt. Aus einer spontanen Idee sei dann Wirklichkeit geworden: Am Sonnabend vor Pfingsten gab das GSO zusammen mit dem Gesangverein Einigkeit ein Konzert in St. Nikolaus.

Bevor es losging, gab Goebel einen kurzen Überblick zur 150-jährigen Geschichte des GSO und zum 120-jährigen Bestehen des Gesangvereins, der sich aus Mitgliedern der Gemeinden Tiftlingerode, Immingerode und Gerblingerode zusammensetzt. Dass der Chor Zuwachs an jungen Leuten habe, sei der Gründung eines Teenie-Chores zu verdanken, der dem Gesangverein Einigkeit angeschlossen ist, erklärte Goebel.

Musik als Weg zur Verständigung

Propst Bernd Galluschke, der als Hausherr in St. Nikolaus ebenfalls zu den Festrednern gehörte, schlug den Bogen zum Pfingstfest: „An Pfingsten feiern wir auch die Verständigung zwischen den Sprachen und Kulturen durch den heiligen Geist. Die Musik ist sicher ein Weg dorthin.“

In der Kirche blieb kein Platz mehr frei, als zum Auftakt Haydns Symphonie B-Dur „La Reine“ erklang. Gleich im zweiten Stück standen auch die Eichsfelder Sänger mit auf der Bühne vor dem Altar und bewiesen mit Mozarts Ave Verum, dass ein kleiner Volkschor unter der professionellen Leitung von Jens Gressler durchaus über sich hinaus wachsen kann. Nach der gemeinsamen Darbietung mit dem GSO folgte als Chorsolo „Gott segne dich“, dann nochmal mit dem Orchester ein irisches Traditional.

Stürmischer Beifall und standing ovations

Schließlich übernahm wieder GSO-Chefdirigent Christoph-Mathias Mueller das Ruder im Kirchenschiff und führte mit Polka- und Walzerklängen aus der Strauss-Dynastie ins musikalische Wien. Die Overtüren von Rossinis „Barbier von Sevilla“ und Offenbachs „Pariser Leben“ boten dann einen kurzen Abstecher in die Opernwelt.

Mit stürmischem Beifall, standing ovations und begeisterten Rufen forderte das Publikum Zugaben. Die gab es auch: Mit Tritsch-Tratsch-Polka und Radetzki-Marsch verabschiedete sich das GSO aus Tiftlingerode.

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