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Tiftlingerode und Gernrode feiern im Rathaus

25 Jahre Partnerschaft: Der Traum vom gemeinsamen Eichsfeld Tiftlingerode und Gernrode feiern im Rathaus

Die Eichsfeldgemeinden Gernrode und Tiftlingerode haben am Sonnabend das 25-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft gefeiert. Dazu besuchte eine Gernröder Delegation Duderstadt und besichtigte zunächst Westerturm und Rathaus.

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Die Eichsfeldgemeinden Gernrode und Tiftlingerode haben am Sonnabend das 25-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft gefeiert.

Quelle: Franke

Duderstadt. Beim Empfang am Abend wurden Hoffnungen auf ein gemeinsames Eichsfeld geäußert. Die Freundschaft  der Orte begann mit dem Besuch der Gernröder Tischtennismannschaft um Wigbert Preis im Dezember 1989. Ehe 1990 die Gernröder Bürgermeisterin Maria Lehmann in Tiftlingerode bei Brodmann auf dem Saal den Partnerschaftsvertrag unterzeichnete, folgte zunächst 1989 noch der Besuch der Gernröder bei der Weihnachtsfeier der Senioren im Tiftlingeröder Pfarrzentrum. „Damals trug Rolf Berend ‚Von drauß im Walde komm‘ ich her‘ vor“, erinnert sich Tiftlingerodes Ortsbürgermeister Gerd Goebel.

Berend erinnerte hingegen erinnerte sich beim Empfang am Sonnabend an die vielen Partnerschaften, die 1990 zwischen Eichsfeldgemeinden in Ost und West vereinbart wurden: „Wenn man sieht, wie viele heute davon noch übrig sind, dann zählen wir zu den wenigen. Und wir sind in den 25 Jahren stärker geworden. Das ist eine Partnerschaft die wirklich lebt.“

Für die gute Zusammenarbeit  bedankte sich auch der Gernröder Bürgermeister Gerhard Hellrung, der seinem Amtskollegen in Tiftlingerode deshalb einen Kalender mit Motiven von den Eichsfeldtagen in diesem Jahr überreichte. Auf dem Titel war der Schriftzug „Auf unsere Partnerschaft“ zu lesen. Begeistert zeigte sich Hellrung von dem, was er während der Tour durch Westerturm und Rathaus sah: „Da werden wir als Multiplikatoren dienen und anderen sagen, dass sie sich das unbedingt auch anschauen müssen.“

Im Rathaus begrüßte dann auch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte, selbst auch Tiftlingeröder, die Delegation und sprach von seiner Hoffnung auf ein geeintes Eichsfeld: „Die Länderreform ist längst überfällig“, erklärte er. „Wir können nicht in einem geeinten Europa leben und dann mit 16 Kleinstaaten Politik machen. Und sollte es soweit sein, dann sollten die Eichsfelder wissen, wo sie hinwollen.“ Diese Aussage unterstützte auch Goebel: Wir arbeiten alle darauf hin, dass wir irgendwann ein gemeinsames Eichsfeld in nur einem Bundesland haben.“ Und immerhin hatte sich vor 25 Jahren ja auch ein Traum erfüllt.

Zunächst aber gilt es im kommenden Jahr gemeinsam die 875-Jahrfeier Tiftlingerodes zu feiern. In diesem Zusammenhang stellten die Tiftlingeröder die Veranstaltungen im Jubiläumsjahr vor, die im Festwochenende vom 1. bis 5. September gipfeln.

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©Richter