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Anliegerverkehrsregelung soll bleiben

Tiftlingerode Anliegerverkehrsregelung soll bleiben

Die Mitglieder des Tiftlingeröder Ortsrates haben sich einstimmig für eine Fortsetzung der Anliegerverkehrsregelung auf der Musestraße und der Tiftlingeröder Straße ausgesprochen. Darüber hinaus soll die Verwaltung der Stadt Duderstadt gebeten werden, auf verstärkte Polizeikontrollen hinzuwirken.

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Quelle: OT

Tiftlingerode. Der stellvertretende Ortsbürgermeister Klaus Deppener erklärte, dass die Musestraße und die Tiftligeröder Straße 1972 während der Kanalisationsarbeiten nur für den innerörtlichen Verkehr ausgebaut worden seien. Messungen der Stadtverwaltung hätten ergeben, dass sich nur zwei Zentimeter Asphalt auf einer sieben Zentimeter hohen Kiesschicht befänden. Hinzu käme die Sicherheitsproblematik durch fehlende Bürgersteige in einigen Bereichen. Dadurch seien vor allem kleine Kinder und ältere Menschen gefährdet. Deshalb seien auch weitere Polizeikontrollen wichtig.

Als weiteren Aspekt nennt Deppener die Entfernung der angrenzenden Gebäude zur Straße, die teilweise nur drei meter beträgt. „Das führt zu hohen Lärmbelastungen und Erschütterungen in den Häusern“, so Deppener. An einigen Gebäuden seien Risse entstanden, bei anderen klappere das Geschirr, wenn ein Lkw oder Bus am Haus vorbeifährt. Ein Ausbau der Straßen würde mehr als eine Million Euro kosten. „Das würde die Anwohner hart treffen“, erklärt der stellvertretende Ortsbürgermeister, „denn sie müssten Beiträge bis zu 30 000 Euro aufbringen.“ Das sei unzumutbar.

Die Ratsmitglieder erklärten aber auch ihr Verständnis für die Bürgerinitiave „Ja zur Ortsumgehung“, die eine Aufhebung fordert. Um aber die sich zuspitzende Verkehrssituation in der Duderstädter Industriestraße und in Gerblingerode deutlich zu entschärfen, sei ein schneller Weiterbau der Umgehungsstraße unumgänglich. Allerdings könne die Nikolausstraße in Tiftlingerode Verkehr von der Umgehungsstraße aufnehmen, der kein Ziel im Ortskern habe.

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©Richter