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Tod einer 81-Jährigen im Krankenhaus wird untersucht

"An Sprachkenntnis lag es nicht" Tod einer 81-Jährigen im Krankenhaus wird untersucht

Der Tod einer 81 Jahre alten Patientin des St.-Martini-Krankenhauses in Duderstadt durch verwechselte Blutkonserven hat für großes Aufsehen gesorgt. Am Mittwoch klärten sich Widersprüche auf: Die Frau aus dem Untereichsfeld ist demnach am 4. Dezember operiert worden und am 6. Dezember gestorben.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Duderstadt. Ursprünglich hatte der Träger auf Anfrage einen "unnatürlichen Todesfall" für den 4. Dezember bestätigt. An diesem Tag war die Frau einer Gefäßoperation am Bein unterzogen worden und sie hatte eine Blutkonserve erhalten, die offenbar verwechselt worden war. In solchen Fällen kann es dazu kommen, dass Blut einer unverträglichen Blutgruppe quasi verklumpt. Nach einer zweiten Transfusion mit wiederum Blut einer fast namensgleichen Patientin war die Frau am 6. Dezember gestorben. Einen weiteren unnatürlichen Todesfall, so Florian Grewe vom Vinzenz-Verbund, dem Träger des Krankenhauses, "können wir ausschließen".

Grewe wiederholte für den Träger "tiefes Bedauern" über den Fall. Es werde allerdings auch dem Eindruck entgegengetreten, es könne an mangelnden Sprachkenntnissen eines der Ärzte gelegen haben. Grewe: "An Sprachkenntnissen lag es nicht." Ausländische Ärzte würden von der Ärztekammer eingehend auf ihre sprachlichen Fähigkeiten überprüft. Das sei Voraussetzung einer Beschäftigung.

Auch die Staatsanwaltschaft Göttingen stellt erneut klar, dass noch nicht feststehe, wie es zu der Verwechslung der Blutkonserve gekommen ist und wer dafür verantwortlich ist. Die genaue Todesursache müsse durch ein rechtsmedizinisches Gutachten geklärt werden. Die Ermittlungsbehörde, so Sprecher Torben Asmus, habe am 10. Dezember den Ehemann der Verstorbenen über die bisher bekannten Umstände des Todesfalles informiert.

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