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Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt plant themenbezogene Märkte

Spiegelbilder der Region Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt plant themenbezogene Märkte

Volles Programm: Themenbezogene Märkte und weitere Großveranstaltungen sollen 2015 zusätzliches Leben in die Innenstadt bringen. „Es wird ein interessantes Jahr in Duderstadt“, verspricht Treffpunkt-Stadtmarketing-Vorsitzender Hubertus Werner.

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Erläutert Vorhaben des Vereins Treffpunkt Stadtmarketing in diesem Jahr: Hubertus Werner.

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Vier Themenmärkte richtet der Verein jeweils sonnabends und sonntags aus. Der Reigen beginnt am 21. und 22. März mit dem Frühlingsmarkt, der Anregungen rund um Gesundheit, Fitness und Mobilität bereit hält.

„Der Winterschlaf hat ein Ende, es geht jetzt mit Power ran“, beschreibt Werner das Lebensgefühl, das der Markt vermitteln will. Überdurchschnittlich viele Besucher erwartet er beim Gartenmarkt am 2. und 3. Mai, da das Freiluft-Event nach einem Feiertag steigt. „Da kommen auch Kurzurlauber und Couchtouristen“, vermutet der Treffpunkt-Vorsitzende und meint damit Verwandtenbesucher.

Die längste Geschichte hat der Apfel- und Birnenmarkt, der am 10. und 11. Oktober über die Bühne geht. „Das Wetter ist da immer gut“, nennt Werner einen Grund, warum der Markt mit rund 20 000 Besuchern in aller Regel den größten Zuspruch hat. Das bekannteste Produkt der Region steht im Mittelpunkt des Eichsfelder Wurstmarktes am 7. und 8. November.

„Sie verjüngt die Stadt“

Neben Stracke, Feldgieker und anderen Wurstsorten gibt es von Schmandkuchen bis zu Spirituosen weitere eichsfeldtypische Spezialitäten.

Den Erfolg der vier Märkte führt Werner darauf zurück, dass sie „Spiegelbilder der Region“ sind. „Da ist nichts aufgesetzt, das gehört hierher.“ Für den Bekanntheitsgrad von Duderstadt seien die Ereignisse, bei denen die Geschäfte auch sonntags verkaufsoffen sind, von „eklatanter“ Bedeutung. „Wir ziehen sehr viele Besucher an und hoffen auf Wiederholungstäter, die immer wieder gerne hierher kommen.“

Fortgesetzt wird die Erfolgsgeschichte der Duderstädter Musiknacht, die in Kooperation mit der Theater- und Konzertvereinigung und Gastronomen organisiert wird. „Sie verjüngt die Stadt. Damit holen wir Publikum in die Gastwirtschaften, das sonst hier eher weniger unterwegs ist“, so Werner. Der Weihnachtstreff am Rathaus soll wieder knapp vier Wochen dauern und am 27. November beginnen.

„Die Geschäfte sollten wenigstens bis 16 Uhr verlässlich öffnen“

Auf zeitgemäßen Kommunikationswegen will der Treffpunkt seine Präsenz erweitern. So sei ein neuer Internet-Auftritt in Arbeit. Mitgliedsfirmen werden sich präsentieren, außerdem sollen die Inhalte der Homepage mit denen des QR-Guides abgestimmt werden. Dieser sei „im ersten Schritt sehr gut angenommen“, zieht der Vorsitzende eine Zwischenbilanz und kündigt weitere Inhalte an.

Bei der überregionalen Vermarktung der großen Märkte könnte die Stadtentwicklungsinitiative Duderstadt 2020 „ihre Fachkompetenz einbringen“, regt er an und ergänzt: „Wenn wir Duderstadt als Standort für Handel erhalten wollen, dann müssen wir uns darum kümmern, dass wir mehr Menschen hierher bekommen.“

Damit diese wiederkommen, seien einheitliche Öffnungszeiten wichtig. Diese sind, so Werner auch vor dem Hintergrund eines veränderten Einkaufsverhaltens notwendig. „Der Sonnabend gewinnt als Einkaufstag immer mehr an Bedeutung“, nennt er ein Beispiel, aus dem Werner einen Wunsch ableitet: „Die Geschäfte sollten an diesem Tag alle wenigstens bis 16 Uhr verlässlich öffnen.“

Von Axel Artmann

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