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Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt verlängert Umfrage zur Fußgängerzone

Geschäftsleute sind gefragt Treffpunkt Stadtmarketing Duderstadt verlängert Umfrage zur Fußgängerzone

Treffpunkt Stadtmarketing hat sich in einer Umfrage an alle Gewerbetreibenden und Geschäftsleute, auch diejenigen, die nicht Mitglied im Verein sind, gewandt, um ein Meinungsbild zur Fortentwicklung der Fußgängerzone zu erhalten. „Wir hätten auch eine Sitzung einberufen können, um dort um Meinungen zu bitten“, erklärt TSD-Vorsitzender und Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU). Doch damit hätte es wieder nur eine Momentaufnahme der Befindlichkeiten einzelner Anwesender gegeben, begründet er die Fragebogen-Aktion.

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Quelle: Richter/Archiv

Duderstadt. Geschäftsleute sollen sich unter anderem darüber äußern, wie sie zu einer Aufhebung der Fußgängerzone stehen, ob sie sich eine Einbahnstraßenregelung vorstellen könnten und ob sie die Installation von Pollern und Parkplätzen an verschiedenen Stellen in der Marktstraße befürworten würden. „Mir ist die Frage nach der Öffnung der Fußgängerzone seit Aufkommen der Diskussion immer wieder gestellt worden“, schildert Werner den Grund. Immer wieder habe es Berichte aus vergleichbar großen Städten gegeben, in denen Fußgängerzonen bereits zurückgebaut worden seien. Nun habe er wissen wollen, wie die Händler vor Ort dazu stehen.

Außerdem wird in dem Fragebogen abgeklopft, ob es verschärfter Kontrollen bei Beibehaltung der bisherigen Regelung bedürfe. „Ich selbst stehe da zwischen den Stühlen“, sagt Werner. Auf der einen Seite müssten unberechtigte Durchfahrende bestraft werden, auf der anderen Seite koste „jeder Strafzettel einen Kunden“, der mit einem negativen Gefühl Duderstadt verlasse. Nun wolle er die Meinung derjenigen hören, die direkt betroffen seien.

Auch deren Erfahrungen zur Kundenfrequenz fragt Treffpunkt Stadtmarketing ab. Thematisiert wird, ob die Händler die Eröffnung der Feilenfabrik, die  Diskussion um die Fußgängerzone oder die baubedingte Schließung des Sternparkplatzes zu spüren bekommen haben. Zudem werden der Anliefer- und der Busverkehr angesprochen. Zum einen möchte der Treffpunkt wissen, ob Haltestellen an der Oberen beziehungsweise Unteren Marktstraße angefahren werden sollten. Zum anderen erkundigt er sich danach, ob eine dreistündige Haltedauer von Touristenbussen an der Oberkirche Zustimmung fände.

Bisher hätten sich rund 30 der angeschriebenen 180 Händler zurückgemeldet, berichtet Werner. Er hat sich entschieden, die Abgabefrist bis Montag zu verlängern. Im Anschluss soll dann eine Auswertung vorgenommen werden.

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