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Triplesieger im Training

Wettkampfteam der Feuerwehr Brochthausen Triplesieger im Training

Die Freiwillige Feuerwehr Brochthausen bereitet sich auf ihren Einsatz beim Landesentscheid 2017 vor. „Das ist unsere zehnte Teilnahme“, berichtet Ortsbrandmeister Martin Ballhausen. Um so weit zu kommen, gewannen die Brochthäuser in diesem Jahr zunächst einmal das Triple in Stadt, Kreis und Bezirk.

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Brochthäuser Wettkampfteammitglieder demonstrieren die Wasserentnahme aus einem simulierten offenen Gewässer.

Quelle: r

Brochthausen. Nachdem die Brochthäuser auf Stadt- und Kreisebene erfolgreich waren, konnten sie sich auch beim Regionalentscheid durchsetzen. In Gifhorn hatten sich die insgesamt 60 besten Feuerwehren zwischen eben Gifhorn und Göttingen getroffen, um sich miteinander zu messen. Im Wettkampf ging es unter anderem um eine simulierte Brandbekämpfung auf einem Flachdach und die Beantwortung von Fachfragen. Die Brochthäuser Wehr siegte in der Gruppe mit der Feuerwehrpumpe im Fahrzeug. Als Belohnung fahren sie nun zum Landeswettbewerb, der am 17. September 2017 in Klein Meckelsen in der Gemeinde Rotenburg/ Wümme im Bezirk Lüneburg ausgetragen wird.

„Dort ist das Leistungsniveau noch einmal eine ganze Stufe höher“, sagt Ballhausen. „In dem Wettkampf nehmen Teams teil, die üben dreimal pro Woche.“ Ab Mai wollen die Eichsfelder ihre Einheiten ebenfalls steigern und zweimal in der Woche an ihrer Fähigkeit feilen. „Das ist ja vor allem bei Berufstätigen eine Zeitfrage“, erklärt der Ortsbrandmeister.

Die Zeit spielt auch im Wettkampf eine große Rolle. Um sie genau festzuhalten, gibt es in der heutigen Zeit statt Stoppuhr eine App, erklärt der Ortsbrandmeister.  Die besten Teams absolvieren die Aufgabe in rund sechseinhalb Minuten. „Das schafft man aber nur im Alter von 25 bis 30 Jahren und wenn man topfit ist“, so Ballhausen. Der Altersdurchschnitt der Eichsfelder liegt bei 40,6 Jahren. Das Team schaffe die Aufgabe in etwa 7:50 bis 8:30 Minuten.

„Wir üben die Aufgabe mit zwölf bis 13 Leuten“, erklärt Ballhausen. „Es ist eigentlich immer das gleiche, allerdings werden die Positionen ausgelost.“ So wisse vor dem Wettkampf außer den Gesetzten Gruppenführer, Maschinist und Melder keiner, welche Position im Angriffs-, Wasser- oder Schlauchtrupp er einnehmen wird. Bis vor drei Jahren hatten die Brochthäuser noch zwei, zu Spitzenzeiten sogar mal drei Gruppen, die sie zu Wettbewerben schickten. „Die Zeiten sind leider vorbei“, sagt Ballhausen und hofft, dass sich für die Zukunft im Nachwuchs einige interessierte Kräfte finden, die die erfolgreiche Wettkampftradition fortsetzen wollen.

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©Richter