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Trittin setzt in Osterode auf Schweiger-Engagement

Erstaufnahmeeinrichtung müsse schnell entstehen Trittin setzt in Osterode auf Schweiger-Engagement

Bundestagsabgeordneter Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) unterstützt die Grünen im Kreis Osterode hinsichtlich eines Verkaufs der Rommel-Kaserne an einen neuen Investor. Außerdem setze er weiter auf das Engagement des Schauspielers Til Schweiger, sagte er am Freitag.

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Bundestagsabgeordneter Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) unterstützt die Grünen im Kreis Osterode hinsichtlich eines Verkaufs der Rommel-Kaserne an einen neuen Investor.

Quelle: dpa

Osterode. Angesichts der angespannten Lage in den Erstaufnahmeeinrichtungen in Niedersachsen, beispielsweise in Friedland, sollten „die Planungen für eine Erstaufnahmeeinrichtung in Osterode schnell vorangehen, um für Entlastung und  eine angemessene Unterbringung von Flüchtlingen zu sorgen“, sagte Trittin.

Er habe ebenso wie die Osteroder Grünen Zweifel, ob dies mit dem bisherigen Eigentümer der Rommel-Kaserne, Wolfgang Koch, gelingen könne. Der „Princess-of-Finkenwerder“-Geschäftsführer hatte zunächst angekündigt, ein Erstaufnahmelager einrichten zu wollen. Zuletzt hatten Medien berichtet, es habe ein neuer Käufer Interesse an dem Gelände angemeldet.

Auch er wolle es zum Zwecke der Unterbringung von Flüchtlingen nutzen, hieß es. „Ich würde es begrüßen, wenn sich ein neuen Investor finden würde, der dies Projekt schnell in die Tat umsetzen könnte“, sagte Trittin.

Er hoffe, dass auch der Schauspieler Til Schweiger Wort halten werde, in Osterode ein „Vorzeige-Flüchtlingsheim“ zu entwickeln. „Mit seinem Namen kann er für Unterstützung für das Projekt werben“, glaubt Trittin, der die Hilfsbereitschaft in ganz Südniedersachsen lobte. Der Brandanschlag auf Flüchtlinge in Salzhemmendorf habe ihn dagegen entsetzt.

„Wir dürfen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus keinen Raum geben“, forderte der Politiker.

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