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Turnhalle Gerblingerode wird zur Opernbühne

Maximilian-Kolbe-Grundschule Turnhalle Gerblingerode wird zur Opernbühne

Die Turnhalle der Maximilian-Kolbe-Grundschule hat sich am Dienstag in eine Opernbühne verwandelt. Begleitet von drei Profis der Wiener Kinderoper Papageno haben rund 50 Schüler aus allen Jahrgangsstufen „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven aufgeführt.

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Mitreißend: Tenor Heinrich Schöpfleuthner und Schüler der Gerblingeröder Grundschule begeistern das Publikum in der Turnhalle.

Quelle: Thiele

Gerblingerode. Fidelio heißt eigentlich Leonore und lässt sich als Mann verkleidet beim Kerkermeister Rocco anstellen. In dessen Kerker sitzt ihr geliebter Florestan, ärgster Feind des mächtigen Don Pizarro.

Als sich der Minister Don Fernando zur Inspektion ankündigt, befiehlt Pizarro den Tod Florestans. Fidelio gräbt dem Geliebten das Grab in dessen Zelle, immer hoffend, den Mord verhindern zu können, was in letzter Sekunde gelingt.

Die Proben für diese Oper der unbesiegbaren Hoffnung haben im zurückliegenden Schuljahr begonnen und wurden in den vergangenen Wochen bis zur Generalprobe direkt vor der Aufführung intensiviert. Der aktive Umgang mit Musik leistet „einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und fördert das Selbstbewusstsein“, sagt Monika Ernst, Leiterin der ausgewiesenen musikalischen Grundschule.

„Das Vorbereitungsmaterial haben wir von der Wiener Kinderoper Papageno erhalten“, erläutert Ernst, die dem Förderverein der Grundschule für die Unterstützung dankte.

Die Turnhalle der Maximilian-Kolbe-Grundschule hat sich am Dienstag in eine Opernbühne verwandelt. Begleitet von drei Profis der Wiener Kinderoper Papageno haben rund 50 Schüler aus allen Jahrgangsstufen „Fidelio“ von Ludwig van Beethoven aufgeführt. © Thiele

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Die Kinder hätten in der Vorbereitung gelernt, wie eine Oper aufgebaut ist, sich mit der Biographie Beethovens sowie dem Inhalt der Oper im Unterricht auseinandergesetzt und natürlich ihre Sprechrollen und Lieder eingeübt, um sie im Chor zu singen. Das Ergebnis der Vorbereitungen konnte sich sehen und hören lassen.

Ob Sprechrolle oder Gesang: Mit viel Talent und Enthusiasmus setzte die Gruppe Beethovens einzige Oper in einer kindgerechten Fassung in Szene. Die bekannte Arie „Ode an die Freude“ interpretierten die Kinder nicht nur stimmlich, sondern spielten sie auch auf der Flöte. In Absprache mit den Opernsängern haben die Schüler das Lied „Die Gedanken sind frei“ hinzugefügt und mit Gitarren begleitet alle vier Strophen gesungen.

„Die Kinder sind sehr gut vorbereitet“, bemerkte Bariton Peter Kellner, neben Tenor Heinrich Schöpfleuthner und Sopran Claudia Mundi einer der Profisänger. Begeistert verfolgten Mitschüler, Angehörige und weitere Interessierte die Aufführung. Kräftiger Beifall und Jubel belohnte die Grundschüler und die Profis aus Wien.

Von Axel Artmann

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