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Über 300 Pfadfinder beim "Vaga-Bunten Camp" in Gieboldehausen

Eine Woche Abenteuer Über 300 Pfadfinder beim "Vaga-Bunten Camp" in Gieboldehausen

300 Pfadfinder aus sechs Nationen haben ihre Zelte beim „Vaga-Bunten Camp“ in Gieboldehausen aufgeschlagen. Zum 60. Jubiläum des Gieboldehäuser Pfadfinderstammes verwandelte Vorsitzender Thomas Keufner mit seinem Team das Gelände hinter dem Niedersachsenhof in eine Abenteuerlandschaft.

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Mit internationalen Gästen zeigen die Gieboldehäuser Pfadfinder ihre Jubiläumszahl 60.

Quelle: EF

Gieboldehausen. „Viel Spaß mit netten Leuten haben“, sagte Keufner, „das ist das Ziel des Lagers.“ Mit Pfadfindern aus Ungarn, England, Dänemark, Niederlande, Italien und Deutschland läuteten mehr als 400 Besucher eine Woche voller Spiele, Abenteuer und Gemeinsamkeit ein.

 
Zum offiziellen Start des „Vaga-Bunten Camps“ begrüßte der stellvertretende Samtgemeindebürgermeister von Gieboldehausen, Norbert Leineweber, die Menge und sprach Keufners Stamm seinen Dank aus: „Das, was ihr macht, ist gelebte Jugendarbeit.“ Anschließend überraschte der Chef des niederländischen Stammes, Ko van der Sloot, die Gastgeber mit einem Präsent. Im Namen seiner Gruppe überreichte er Keufner einen original Dutch Oven, einen dickwandigen Kochtopf aus Gusseisen. „Super, so was hat uns noch gefehlt“, bedankte sich der Stammesführer.

 

Foto: Weseloh

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Die Gemeinsamkeit stehe im Vordergrund, sagte auch Jessica Unterberg, neben Keufner Stammesvorsitzende. Das Programm für die kommende Woche sei prall gefüllt und habe für alle Alterstufen etwas zu bieten. „Wir machen beispielsweise eine Lagerolympiade mit etwa 20 Disziplinen“, sagte Keufner. Von Bogenschießen bis Geschicklichkeitswettbewerben sei alles dabei. Verschiedene Workshops, einen Thementag „Gaukler und Clowns“ und der Besuch des Grenzlandmuseums sind nur einige der geplanten Aktionen. Allabendliches Highlight sei natürlich die Gemeinsamkeit am Lagerfeuer.

 
Dass die Pfadfinder eigentlich nicht viel Programm benötigten, zeigte eine spontane Aktion der Rover – die älteste Pfadfinderklasse. Wegen der drückenden Hitze haben sie kurzerhand einen Whirlpool gebaut. „Wenn die Rover Bock haben, einen Pool zu bauen, bauen sie einen Pool“, sagte Keufner grinsend.  Die Pfadfinder stellten einfach einen Ring aus Europaletten auf, zurrten ihn mit Spanngurten zusammen, polsterten den Innenraum mit Stroh und legten eine Teichfolie darüber – fertig war der Pool. Kletterwand, Hüpfburg und Trampolin wirkten beinahe uninteressant. Man gewinnt den Eindruck, dass die Pfadfinder nichts weiter brauchen, als eine Idee, etwas Holz und die Gemeinschaft – ein einfaches Rezept für das nächste gemeinsame Abenteuer.

 

Von Kay Weseloh

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