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Mehrheit der Kandidaten unterstützt Kontrollen

Umfrage der Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt" Mehrheit der Kandidaten unterstützt Kontrollen

Die Ergebnisse einer von der Bürgerinitiative „Lebendige Stadt Duderstadt“ initiierten Umfrage unter Kandidaten für Ortsrats- und Stadtratsmandate in Duderstadt liegen vor. Den Rücklauf bezeichnet Wilfried Dierkes, Sprecher der BI als zufriedenstellend.

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Duderstadt (Symbolbild)

Quelle: CM

Duderstadt. „Während wir von den Kandidaten der Grünen, der WDB und der SPD zahlreiche Rückmeldungen erhielten, zeigten die Kandidaten der CDU und der FDP weniger Interesse“, wertete Dierkes die Zahl der Teilnehmer je Partei. Dem widersprach CDU-Kandidat Thomas Rössing-Schmalbach vehement. Er selbst habe den Fragebogen nicht ausgefüllt zurückgesandt - nicht aber aus mangelndem Interesse am Thema Fußgängerzone, sondern als Zeichen der Kritik am Vorgehen der BI. Im „Stil einer Gesinnungspolizei“ seien Meinungen abgefragt worden. Dabei seien komplexe Sachverhalte auf die simplen Antwortmöglichkeiten „Ja“ und „Nein“ reduziert worden. „So einfach lässt sich dies aber nicht beantworten“, so Rössing-Schmalbach. Grundsätzlich habe er nichts gegen Kandidatenbefragungen. In dieser Form aber habe er sich daran nicht beteiligen können. Möglicherweise sei dies auch anderen Kandidaten so gegangen, vermutet der Christdemokrat. Absprachen habe es darüber aber - jedenfalls innerhalb der CDU - keine gegeben.

Die BI hatte die Kandidaten befragt, ob sie sich in ihrer zukünftigen Arbeit für den Erhalt der Fußgängerzone in Duderstadt, „insbesondere durch die Förderung geeigneter (baulicher) Maßnahmen zur Reduzierung des Kraftfahrzeug-Verkehrs und Verbesserung der Sicherheit der berechtigten Nutzer“ einsetzen wollten. Außerdem sollten die Kandidaten mit Ja oder Nein beantworten, ob sie die Forderung „nach umfassenden Kontrollen des ruhenden Verkehrs, schwerpunktmäßig in der Fußgängerzone“ unterstützten. „Dazu gibt es einen Ortsratsbeschluss“, sagte Rössing-Schmalbach. Die Frage stelle sich also gar nicht mehr.

In einem Freitextfeld hatten die Kandidaten zudem die Möglichkeit, eigene Anregungen und Ideen unterzubringen. 39 Kandidaten hätten davon Gebrauch gemacht, berichtete Dierkes. Von „kurzen Statements bis zu ausführlichen Meinungsäußerungen über mehrere Seiten“ seien Antworten dabei gewesen. „Viele bereits bekannte Schwerpunkte wurden genannt, aber auch einige neue Anregungen zur Verbesserung der Verkehrssituation haben wir erhalten und werden versuchen, diese in unsere weiteren Bemühungen für eine positive Entwicklung der Innenstadt einfließen zu lassen.

Die Ergebnisse im Einzelnen

Von den 92 für die Ortsrats- und Stadtratswahl aufgestellten Kandidaten antworteten 48 auf die Umfrage der Bürgerinitiative. Dies entspricht 52,17 Prozent. 39 beantworteten die erste Frage mit Ja, 37 die zweite.

SPD (18 Kandidaten / 12 Antworten, 66,67%)

Frage 1:

Ja (100%)

Nein (0%)

Enthaltung (0%)

Frage 2

Ja (100%)

Nein (0%)

Enthaltung (0%)

CDU (30 Kandidaten, 8 Antworten, 26,67%)

Frage 1:

Ja (37,50%)

Nein (0%)

Enthaltung (62,5%)

Frage 2

Ja (37,50%)

Nein (12,50%)

Enthaltung (50,00%)

Grüne (10 Kandidaten, 9 Antworten, 90 %)

Frage 1: Ja (100,00%)

Nein (0%)

Enthaltung (0%)

Frage 2

Ja (88,89%)

Nein (11,11%)

Enthaltung (0%)

FDP (14 Kandidaten, 3 Antworten, 21,43%)

Frage 1:

Ja (66,67%)

Nein (0%)

Enthaltung (33,33%)

Frage 2

Ja (100%)

Nein (0%)

Enthaltung (0%)

WDB (20 Kandidaten, 16 Antworten, 80,00%)

Frage 1:

Ja (81,24%)

Nein (6,25%)

Enthaltung (12,50%)

Frage 2

Ja (81,25%)

Nein (6,25%)

Enthaltung (12,50%)

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