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Umgehung bleibt vordringlicher Bedarf

Bundesverkehrswegeplan Umgehung bleibt vordringlicher Bedarf

„Die Ortsumgehung Duderstadt bleibt in der Kategorie Vordringlicher Bedarf des Bundesverkehrswegeplans“, erklärt Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU). Der Politiker bezieht sich mit der Aussage auf eine Abstimmung über einen Antrag der Grünen im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages.

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„Die Ortsumgehung Duderstadt bleibt in der Kategorie Vordringlicher Bedarf des Bundesverkehrswegeplans“, erklärt Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (CDU).

Quelle: Niklas Richter

Duderstadt. Die Antragsteller von Bündnis 90 / Die Grünen hatten, wie Güntzler mitteilt, im Verkehrsausschuss den Antrag gestellt, den nördlichen und südlichen Teil der Ortsumgehung Duderstadt um Obernfeld und Mingerode sowie um Gerblingerode aus dem Bundesverkehrswegeplan (BVWP) zu streichen. Allerdings sei dieser Antrag mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD abgelehnt worden.

Wie Güntzler weiter berichtet, hätten die Grünen in ihrem Antrag gefordert, keine neue Umgehung zu bauen sondern stattdessen die Bundesstraße 247 bestandsnah auszubauen. „Das zeigt, dass der Antrag ausschließlich ideologisch motiviert ist und voll an der Wirklichkeit vorbei geht“, ist der CDU-Politiker überzeugt und betont, dass beide Teile der Ortsumgehung dringend benötigt würden.

Er vermutet, wie er erzählt, hinter dem Antrag eine „reine Verhinderungstaktik“. Ortskundige wüssten, dass beispielsweise für einen Ausbau der Straße im Ortskern von Obernfeld schlicht kein Platz sei. „Die enge Streckenführung ist ja gerade ein Argument für die Umgehung“, erklärt der Bundestagsabgeordnete und ergänzt: „Die Ortsumgehung Duderstadt ist und bleibt ein wichtiges Zukunftsprojekt für das gesamte Eichsfeld.“ Sie würde die Anwohner entlasten, die Mobiliät fördern und nicht nur Duderstadt als Wirtschaftsstandort stärken. Die Einstufung des Projektes in die Kategorie Vordringlicher Bedarf des BVWP sei also völlig gerechtfertigt.

Das sieht zum Beispiel der grüne Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin anders. „Seine Position zur Ortsumgehung Duderstadt ist ja bekannt“, erklärte sein Wahlkreismitarbeiter Sascha Völkening. Trittin hatte in der Vergangenheit mehrfach kritisiert, dass der verkehrliche Nutzen vor dem Hintergrund des für den BVWP errechneten Kosten-Nutzen-Verhältnisses nicht gegeben sei. Der Abgeordnete hatte deshalb in seinen Äußerungen zu dem Thema immer wieder erklärt, dass sich aus diesem Grund aus seiner Sicht für den Bau der Ortsumgehungen um Duderstadt sowie die Weiterführung nach Thüringen an Teistungen und Ferna vorbei keine besondere Dringlichkeit ableiten ließe. Trittin selbst war wegen zahlreicher Sitzungen für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, wird sich aber nach Völkenings Angaben am Freitag zu dem Thema äußern.

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©Richter