Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Umgehung Waake: Erst 2012 wird verstärkt gebaut

Zunächst nur Vorarbeiten Umgehung Waake: Erst 2012 wird verstärkt gebaut

„Warum geht es hier nicht weiter?“ Viele Verkehrsteilnehmer, die täglich durch Waake fahren, stellen sich diese Frage. An der Bundesstraße 27 ist beim Bau der Ortsumgehung kein Fortschritt zu erkennen.

Voriger Artikel
Göttinger Feuerwehr betäubt ausgesetzten Hund
Nächster Artikel
Seulinger Sänger wählen neue Führungsspitze

Überschüttete Teiche neben der B 27: An dieser Steller solle eine Unterfühung der Ortsumgehung ins Borntal gebaut werden.

Quelle: Kunze

Günter Hartkens von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr erläuterte auf Tageblatt-Anfrage, dass in diesem Jahr lediglich erste Vorarbeiten, beispielsweise Rodungsarbeiten, Leitungsverlegungen und eine Teichverschüttung abgeschlossen werden könnten. Im kommenden Jahr sei der Bau einer kleinen Brücke am östlichen Bauende der neuen Ortsumgehung vorgesehen. „Mit verstärkter Bautätigkeit ist dann aber im Jahr 2012 zu rechnen“, versprach der Leiter der Außenstelle Goslar.

Warum geht es nur schleppend voran – schließlich herrschte nach dem ersten Spatenstich am 19. März dieses Jahres zunächst rege Bautätigkeit? Unter Berücksichtigung der technischen Abläufe und finanziellen Rahmenbedingungen sei die Verkehrsfreigabe der Ortsumgehung Waake von vornherein für Sommer 2015 geplant, erklärte Hartkens. In Niedersachsen seien mit dem Investitionspaket des Bundes zwischenzeitlich zehn Neubauprojekte gestartet worden. Nach Rückläufigkeit der Bundesinvestitionen hätten sich jedoch die Finanzierungslinien geändert. „Dies hat auch Auswirkungen auf den Bauablauf in Waake“, so Hartkens. Auch umfangreiche Maßnahmen außerhalb der Konjunkturprogramms und dringende Erhaltungsmaßnahmen müssten vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erledigt werden.

Auffälligster Bauabschnitt im Bereich der Ortsumgehung Waake ist zurzeit eine Teichverschüttung rund 200 Meter vor dem Ortseingang Waake aus Richtung Ebergötzen kommend. Wo sich auf Höhe des Abzweigs Bösinghausen einst fünf Teiche befanden, soll eine Unterführung für die Kreisstraße 9 ins Borntal gebaut werden. 20 000 Tonnen Material sind nach Angaben von Klaus Ahlemeyer vom Landesamt für Straßenbau auf dem Areal neben der Bundesstraße 27 eingebaut und überschüttet worden. Orangefarbige Rohre schützten Setzpegel, mit denen die Festigkeit des Bodens gemessen werden.

Von Heinz Hobrecht

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Damm als Umleitung

Jetzt geht es richtig los mit dem Bau der Ortsumgehung für Waake. 100 000 Kubikmeter Boden werden die beteiligten Firmen ab kommendem Dienstag für den ersten großen Bauabschnitt bewegen.

mehr
Feuerwehrübung in Krebeck

©Richter