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Umweltministerium und Landkreise informieren über Grünes Band

Konsens für Naturschutzgroßprojekt finden Umweltministerium und Landkreise informieren über Grünes Band

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Landkreise Göttingen und Osterode haben im Bürgerhaus Krebeck Vertreter aus Gemeinden, Jagd, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft über das Vorgehen beim Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“ informiert.

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Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz und die Landkreise Göttingen und Osterode haben im Bürgerhaus Krebeck Vertreter aus Gemeinden, Jagd, Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft über das Vorgehen beim Naturschutzgroßprojekt „Grünes Band Eichsfeld-Werratal“ informiert.

Quelle: Schauenberg

Krebeck. „Auf Grundlage der Ergebnisse aus der ersten Förderphase soll nun die Machbarkeit dieses Projektes analysiert und die Umsetzbarkeit der geplanten Maßnahmen geklärt werden“, sagt Kay Nitsche, Abteilungsleiter im Umweltministerium.

Daher habe das Ministerium das Planungsbüro Geries Ingenieure aus Reinhausen beauftragt, eine Abstimmung der im vorliegenden Pflege- und Entwicklungsplan enthaltenen Maßnahmenvorschläge mit den Betroffenen, insbesondere den jeweiligen Nutzern und Flächeneigentümern, umzusetzen.

Im niedersächsischen Teil des Projektgebietes werden dazu weitere Informationstermine auf Gemeindeebene stattfinden, bei denen sich Interessierte über die Planungen zu informieren und ihre Belange mit dem Planungsbüro zu diskutieren.

Anschließend sollen die Maßnahmenvorschläge mit den Betroffenen in Einzelgesprächen detailliert abgestimmt werden. „Es muss gelingen, durch die geplante Maßnahmenabstimmung Vertrauen zurück zu gewinnen und vor allem in den direkten Gesprächen mit Landwirten und Waldeigentümern einen Konsens zu den geplanten Maßnahmen zu finden“, betonten Nitsche, Abteilungsleiter im Umwel sowie der Göttinger Landrat Bernhard Reuter und Osterodes Erster Kreisrat Gero Geißlreiter.

Die seit vergangenem Jahr laufenden Maßnahmenabstimmungen im Thüringer Teil des Projektgebietes würden zeigen, dass es aufgeschlossene lokale Akteure gibt und Maßnahmenvorschläge konstruktiv diskutiert werden. „Diese Erfahrungen stimmen zuversichtlich, dass auch auf niedersächsischer Seite erfolgreich für eine Akzeptanz und Mitwirkung an den geplanten Maßnahmen geworben werden kann“, so Nitsche.

Der Göttinger Kreisverband des Umweltschutzvereins Bund begrüßt das klare Votum der geladenen Vertreter aus den beteiligten Ländern, Kreisen und Kommunen für die nun zu planende Umsetzung. „Der im Bereich der DDR-Sperranlagen in 40 Jahren Trennung entstandene Biotopstreifen steht als Symbol für den ungebrochenen Freiheitswunsch der DDR-Bürger“, erklärt der Bund-Geschäftsführer Hermann Merkord.

Der ländliche Raum brauche dringend neue Konzepte. Das Naturschutzgroßprojekt erhöhe aus Sicht des Bund die Attraktivität der Region und eröffne damit Optionen, die auch andernorts bereits erfolgreich genutzt wurden.

Von Rüdiger Franke

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