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Unmut über volle Altglas-Container in Mingerode

Altglas und Wespen Unmut über volle Altglas-Container in Mingerode

Glascontainer und Hundekot gehören zu den Themen, die immer wieder für Aufregung sorgen.  Zurzeit ist es der Altglascontainer in Mingerode, der zu Beschwerden führt. Seit zwei Wochen quelle der Container über, sei von einem Flaschenmeer und Restmüll umgeben, beklagt ein Anwohner.

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Altglas-Notstand bei brütender Hitze: Um den vollen Container in der Hahlestraße in Mingerode hat sich ein Flaschenmeer gebildet.

Quelle: Richter

Mingerode. Der Unmut bei den Nachbarn sei groß, berichtet der Mingeröder, der seinen Namen nicht nennen möchte.

Der Container an der Hahlestraße in Richtung Sportplatz sei häufiger  überfüllt. Derzeit komme noch das Wespenproblem hinzu. Flaschen und Einmachgläser mit süßen Resten würden die Insekten anlocken, ein Kind sei  bereits gestochen worden.

Nach Feiern im Ort oder Veranstaltungen auf dem Sportplatz werde dort auch nachts Altglas eingeworfen, kritisiert der Anwohner,  regt eine Verlegung des Containers in größerer Entfernung zu den Wohnhäusern an und wirft dem Ortsrat Untätigkeit vor.

Diesen Vorwurf weist der stellvertretende Ortsbürgermeister Thomas Linkhorst (FDP) zurück. Dem Ortsrat seien die Probleme bekannt. Das Thema sei mehrfach beraten worden und werde weiterverfolgt, die Suche nach einem anderen Standort und die damit verbundenen Kosten aber nicht einfach.

Die Altglascontainer seien immer wieder einmal überfüllt, sagt Hans-Jürgen Bernhard vom Bauamt der Stadt Duderstadt, dem die aktuelle Situation in Mingerode nicht bekannt war. Bernhard weist darauf hin, dass sich Bürger im Fall von Problemen an die Stadt oder direkt an den Landkreis wenden können. Zudem seien auf den Containern die Rufnummern des Entsorgungsunternehmens notiert.

Die Container-Standorte werden in Duderstadt von den Ortsräten festgelegt. Für die Abfuhr ist der Landkreis Göttingen zuständig, der den Auftrag an Entsorgungsunternehmen vergibt. Vertragspartner für das Duale System ist zurzeit die Firma Johannes Fehr GmbH & Co. KG.

Vor allem bei Ereignissen wie beispielsweise dem Jahreswechsel gebe es vereinzelt Hinweise und Beschwerden wegen überfüllter Glascontainer, sagt Kreis-Sprecher Ulrich Lottmann. Der Kreis gebe die Hinweise unverzüglich an das beauftragte Unternehmen weiter, das dann kurzfristig die Container leeren müsse.

„Der Leerungsrhythmus ist je nach Nutzung unterschiedlich“, berichtet Lottmann. Häufig genutzte Glascontainer würden nach Aussage der Abfuhrfirma wöchentlich geleert, selten in Anspruch genommene Container spätestens alle acht Wochen.

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