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Unterschriftenaktion zur Verkehrsberuhigung

Tempo 30 Unterschriftenaktion zur Verkehrsberuhigung

Auf eine Unterschriftenaktion für mehr Verkehrssicherheit in der Lindentalstraße hat der Ortsrat reagiert. Verschiedene Vorschläge sollen zur Prüfung ans Ordnungsamt der Stadt Duderstadt weitergeleitet werden.

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Wird bisher permanent überschritten: Tempo 30 in Gerblingerode.

Quelle: Heller (Symbolbild)

Gerblingerode. Wegen des Kindergartens und der Grundschule gilt die Lindentalstraße als ein sensibler Bereich.Wie in allen Seitenstraßen Gerblingerodes gilt auch dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Stundenkilometer. Die werde aber permanent überschritten, meint die Initiatorin der Unterschriftenliste und greift die Bedenken von Anwohnern und Eltern auf, die Abhilfe fordern.

Das Tempo-30-Schild an der Ampelkreuzung soll um rund 50 Meter nach hinten versetzt werden, damit es besser wahrgenommen wird, im Bereich von Schule und Kindergarten Tempo-30-Markierungen auf der Fahrbahn aufgebracht werden. Weitere Vorschläge sind ein Fußgänger-Überweg an der Schule, Bodenschweller und der im Zuge der Dorferneuerung angedachte Kreisel im großflächigen Kreuzungsbereich Lindentalstraße, Grenzweg, Wehnder Straße und Kolbestraße.

Geprüft werden soll auch, ob unter Hinzuziehung des Grünstreifens alternierendes Parken ermöglicht werden kann.

Auf Wunsch von Ortsbürgermeister Dieter Thriene (CDU) hat die Stadt ihr Messgerät zur Erfassung von Fahrzeugen und Geschwindigkeiten eine Woche lang in der Lindentalstraße positioniert. Die Ergebnisse der Messung vom 23. November bis 1. Dezember hat Thriene jetzt im Ortsrat bekanntgegeben. 3076 Fahrzeuge seien registriert worden, von denen 72,6 Prozent Tempo 30 überschritten hätten.

Die Geschwindigkeitsüberschreitungen seien aber zumeist nur geringfügig gewesen, relativiert Thriene die hohe Zahl der Verstöße. Die Durchschnittsgeschwindigkeit habe bei 34 Stundenkilometern gelegen, nur drei Autofahrer waren zur Nachtzeit mit 60 bis 75 km/h unterwegs.

1578 Fahrzeuge hatten 30 bis 40 km/h auf dem Tacho, 600 Fahrzeuge waren mit 40 bis 50 km/h unterwegs, 639 mit 20 bis 30 km/h. Dennoch dürfe man das Ergebnis nicht auf die leichte Schulter nehmen, meint Thriene. Auch die Eltern der Kindergarten- und Schulkinder würden häufig zu schnell fahren und sollten zudem ihr Parkverhalten zu Hol- und Bringzeiten überdenken.

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©Richter