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Urlaub vom Alltag machen und Natur erleben

Tabalugahaus: 19 Betten stehen bereit Urlaub vom Alltag machen und Natur erleben

Neue Sachen haben einen speziellen Geruch. Im Tabaluga Haus vermischt sich dieser mit frischer Luft, die durch die vielen Fenster und Türen in das Innere der Gebäude an der Marktstraße 84/86 strömt.

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Grün und orange dominieren: In der Eingangshalle grüßt Tabaluga von der Wand.

Quelle: Blank

Duderstadt. Ein angenehmer Duft. Kinder und Jugendliche, die demnächst im Tabaluga Haus „Urlaub vom Alltag machen“ – so das Motto des Projektes „Schutzräume für Kinder“ –  durchschreiten die Eingangstür und werden von Licht durchfluteten  Räumen, Tabalugafiguren und Möbeln in Grün- und Orangetönen empfangen. Viel Holz, Licht, Glas und helle Farben wirken einladend. Wohlfühlatmosphäre.

Das Tabalugahaus ist eröffnet. Iris Blank hat sich mit dem Fotoapparat drinnen und draußen einmal umgesehen.

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„Die Gäste sollen sich hier rundum wohl fühlen“, sagt Katrin Wüstefeld. Die Leiterin des Tabaluga Hauses betont, dass es sich beim dem Projekt „Schutzräume für Kinder“ in Duderstadt nicht um ein Therapiezentrum handelt. „Das Angebot richtet sich an kranke, behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche, die sich hier zehn Tage lang von ihrem stressigen Alltag erholen sollen“, erklärt die 34-Jährige. Wenn ein Kind in diesem Zeitraum therapeutische Behandlungen brauche, werde das organisiert. Aber primär gehe es um Erholung.

Das Tabaluga Haus, das von der Schutzräume-für-Kinder-Duderstadt-GmbH betrieben wird, deren Geschäftsführer Hans Georg Näder ist, kooperiert mit mehreren Eichsfelder Einrichtungen. „Die Gästegruppen können sich zwei von vielen Programmen aussuchen“, sagt Wüstefeld. Zur Auswahl stehen unter anderem ein Ausflug in den Bärenpark Worbis, eine Trommelaktion in der Musikschule, Schmuck basteln mit dem Kunstverein „Du bist Duderstadt“ und Nachtwanderungen sowie Stadtführungen. Fester Bestandteil des Aufenthalts ist ein Tag bei der Sielmann-Stiftung auf Gut Herbigshagen. „Ich freue mich, dass so viele Kooperationen entstanden sind“, meint Wüstefeld. Die Kinder und Jugendlichen sollen neben „Urlaub vom Alltag“ auch Natur erleben.

Das Tabaluga Haus ist neu eingerichtet. 19 Betten stehen den Besuchergruppen zur Verfügung, die sich selbst versorgen sollen. „Wir haben eine große Küche und einen Speiseraum. Aber auch mehrere Themenräume“, erklärt die Haus-Leiterin. Den Gästen stehen Kuschelecken, ein Musikzimmer, eine Leseecke, ein Meditationsraum,  ein Kaminzimmer, ein Spielzimmer und ein Bastelraum zur freien Verfügung. Dazu ein großer Garten. „Hier gibt es Rasenflächen zum Ausruhen, Bereich zum Tischtennis, Federball oder Fußball spielen, eine Feuerstelle aber auch Obstbäume und Kräuterbeete“, erklärt Michael Schmutzer. Der Architekt legt Wert darauf, dass das Tabaluga Haus nahezu komplett barrierefrei ist. Nur einige Schlafräume im Dachgeschoss seien mit dem Fahrstuhl oder über flache Rampen nicht zu erreichen.

Die beiden Häuser in der Marktstraße wurden mit einem Anbau verbunden, sodass die Bewohner schnell zwischen ihren Wohnräumen und den Aktionszimmern wechseln können.  Die Zimmer und der Anbau bestehen vor allem aus Holz und Glas. Große Fensterfronten zum Garten hin sorgen dafür, dass in den Multimediaraum, der auch für Veranstaltungen genutzt werden kann, Sonnenlicht einfällt.

Die Besuchergruppen, die maximal zehn Tage in das Tabaluga Haus einziehen können, sollen sich frei bewegen. Sie können ihre Zeit im Haus verbringen, aber auch in der Stadt flanieren und im Stadtpark spielen. „Wir hoffen, dass die Besucher in Kontakt mit den einheimischen Kindern kommen“, sagt Wüstefeld.

Am 24. September zieht eine Probegruppe von der Kindertagesstätte St. Raphael ein. Interessierte Gruppen können sich bis Ende Oktober für einen Aufenthalt im Jahr 2013 bewerben. „Wir verteilen die Plätze ein Jahr im Voraus“, erklärt Wüstefeld. Wirtschaftlich schwache Gruppen hätten Vorrang.

Weitere Informationen gibt es unter schutzraeume-fuer-kinder.de oder per E-Mail an k.wuestefeld@schutzraeume-fuer-kinder.de. Auf der Homepage kann ein Anmeldeformular heruntergeladen werden.

mke

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©Richter