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Starke Frauen in der Kunst

Ursulinenkloster beendet Sommerpause Starke Frauen in der Kunst

„Mehr als Muse und Modell - Frauen in der Kunst“: Mit diesem Thema hat das Ursulinenkloster die Sommerpause des öffentlichen Klosterfrühstücks beendet. Dabei gab es Einblicke in die Schwierigkeiten, aber auch in die Stärke von Künstlerinnen in den vergangenen Jahrhunderten.

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Quelle: OT

Duderstadt. Passend zum Jahresmotto des Klosterfrühstücks „Starke Frauen“ zeigte sich, dass Frauen im Bereich der Kunst besonders erfinderisch sein mussten. Nur im „Schaffen von Parallelwelten“, so die Referentin Christine Boes, konnten sie ihrer Passion folgen. Die Kunst- und Geschichtslehrerin stellte Frauen im historischen Rahmen vom 15. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert in den Mittelpunkt ihres Vortrags. Frauen, die von ihrer Kunst leben wollten und dafür bereit waren, Kompromisse einzugehen. Außerdem fiel die besondere Betrachtung auf die Selbstporträts von Künstlerinnen, um damit der Wahrnehmung ihrer eigenen Persönlichkeit auf die Spur zu kommen.

Frauen hatten in vegangenen Jahrhunderten meist weder zur akademsichen Ausbildung Zugang, noch durften sie im öffentlichen Raum malen. Sie mussten die von Männern aufgestellten gesellschaftlochen und künstlerischen Regeln einhalten. Außerdem haben sie mit hämischen Reaktionen ihrer männlichen Kollegen rechenen müssen. „Es war ein Hürdenlauf für Frauen, Kunst zu schaffen und das als Beruf auszuüben“, so die Referentin.

Im Anschluss konnten die Frauen, die zum Klosterfrühstück gekommen waren, in einer praktischen Übung selbst ausprobieren, wie sich ein eigenes inneres Bild und ein äußeres miteinander verbinden ließen. Auf ein verdecktes Blatt zeichneten sie ein Selbstporträt.

Da zwei Termine im Jahreskalender des Klosters ausgetauscht worden waren, wird erst beim nächsten Klosterfrühstück am Donnerstag, 6. Oktober, die Frauenseelsorgerin Beatrix Michels über „Starke Frauen im Konzil“ berichten. Beginn ist um 9 Uhr, Anmeldungen bei Sabina Mitschke, Telefon 05527/91450.ny

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