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Vater und Sohn vor Gericht

Schläge nach lauter Party Vater und Sohn vor Gericht

Zwei Kisten Bier, laute Musik, ein Abend mit Vater, Sohn und zwei Freunden – und am Ende eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Vor dem Amtsgericht mussten sich jetzt zwei Duderstädter verantworten. Ein Urteil ist noch nicht gesprochen.

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Duderstadt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 48 Jahre alten Vater und seinem 22 Jahre alten Sohn vor,  am 24. Oktober 2014 einen Mann geschlagen zu haben, sodass dieser eine Prellung des linken und rechten Jochbeins sowie Schwellungen im linken Temporalbereich davon getragen habe.  

Am fraglichen Abend sollen die Angeklagten gemeinsam mit einem Freund des Sohnes und dessen Freundin bei Bier und – im Falle des jüngeren Angeklagten – möglicherweise Aphetaminen gefeiert haben. Durch den Lärm lauter Musik hätten sich Nachbarn gestört gefühlt, eine Nachbarin soll lautstark ihrem Unmut Luft gemacht und die Angeklagten als „asozial“ bezeichnet haben.

Nach Aussage der Angeklagten soll dann das spätere Opfer auf den Plan getreten sein und den 48-Jährigen geschubst haben. Dieser behauptet, im Affekt den Angreifer „volles Rohr“ geschlagen zu haben, woraufhin der Widersacher gegen eine Wand oder die Wohnungstür geknallt sei. Sein Sohn habe die Hand nicht erhoben, behauptete der 48-jährige, der ebenso wie sein Filius bereits polizeilich bekannt ist.

Der 22-Jährige bestätigte die Geschichte seines Vaters. Das sahen drei der Zeugen allerdings anders. Sie wollen gesehen haben, dass beide zugeschlagen hätten. In welcher Reihenfolge und wie viele Schläge ausgeteilt wurden, darüber herrschte auch nach ihrer Vernehmung Unklarheit.  

Neben der gefährlichen Körperverletzung wurde dem jüngeren Angeklagten vorgeworfen, in den frühen Morgenstunden des 18. April eine Bierflasche in das Schaufenster eines leer stehenden Geschäfts geworfen haben. Außerdem soll er mit der Faust eine Fensterscheibe eingeschlagen haben. Die Verhandlung wird am Montag, 9. November, am Amtsgericht fortgesetzt.

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©Richter