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Verein wartet auf grünes Licht für neuen Sportplatz

In Seeburg Verein wartet auf grünes Licht für neuen Sportplatz

Der Flächennutzungsplan ist geändert, die Finanzierung steht, ein Bebauungsplan ist nicht nötig, Vorarbeiten sind bereits geleistet, der Verein steht in den Startlöchern. Eigentlich steht der Verlegung des Seeburger Sportplatzes nichts mehr im Wege – bis auf die Genehmigung durch den Landkreis.

„Wir wollen so bald wie möglich loslegen“, sagt Jürgen Kerl, Vorsitzender des SV Seeburg. Da die gemeindeeigene Fläche nicht ausreicht, wurde von der katholischen Pfarrgemeinde eine Teilfläche hinzugepachtet, in Arbeitseinsätzen bereits Zäune und Gehölze entfernt. Die Bagger könnten gleich mit der Nivellierung des Geländes beginnen. Im Verein rege sich bereits Unmut, warum es mit der Baugenehmigung so lange dauere, berichtet Kerl. Der Flächennutzungsplan sei am 17. Januar einstimmig von der Samtgemeinde Radolfshausen geändert worden, bestätigt Bürgermeister Wolfgang Wucherpfennig (SPD).

Einwände gegen das Vorhaben habe es nicht gegeben. Kreisdezernentin Christel Wemheuer verweist darauf, dass die Flächennutzungsplan-Änderung noch genehmigt werden müsse. Der Änderungsbeschluss sei erst relativ spät eingetroffen, und es gebe im gesamten Kreisgebiet zurzeit noch etliche Genehmigungsverfahren abzuschließen. Wemheuer geht davon aus, dass die Planänderung für den Sportplatz bis spätestens Ende April geprüft werde.

Mit dem neuen Sportplatz und seiner Finanzierung befasst sich am heutigen Sonnabend die Jahreshauptversammlung des SV Seeburg. Das Treffen mit Vorstandswahlen beginnt um 20 Uhr im Vereinslokal Seeblick. Zuvor ist um 10 Uhr ein Arbeitseinsatz auf dem alten Platz angesetzt, der in der kommenden Saison noch gebraucht wird.

Nach längerer Diskussion hatte der Rat der Gemeinde statt einer Sanierung des unter Absackungen und Feuchtigkeit leidenden alten Platzes mit maroder Drainage dem Bau eines neuen Sportplatzes zugestimmt. Die Gemeinde steuert dafür bis zu 75 000 Euro bei, Landes- und Kreissportbund jeweils 34 000 Euro. Neben Eigenleistungen, die Kerl mit 5000 Euro veranschlagt, muss der Verein selbst rund 30 000 Euro aufbringen. Deshalb wird auch die Erhebung einer Sonderumlage für die Mitglieder angestrebt.

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