Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Verkehr aus den Orten holen

Unterstützung für Ortsumgehung Obernfeld-Minger Verkehr aus den Orten holen

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, hat am Dienstag in Obernfeld zugesagt, sich für die Ortsumgehung um Obernfeld und Mingerode einzusetzen. Geld für die Finanzierung sei vorhanden, aber in der Planung gebe es einen Engpass.

Voriger Artikel
Kleine Künstler im Stadtpark
Nächster Artikel
Selbstgemachte Tiere für Spiele

In Obernfeld besichtigt Enak Ferlemann (rechts) eine Gefahrenstelle der Ortsdurchfahrt.

Quelle: Arne Bänsch

Gieboldehausen / Duderstadt. „Erst mit der Umgehung um Obernfeld und Mingerode kommt auch die Entlastung für Duderstadt und Westerode voll zur Geltung“, so der Staatssekretär. Ein Punkt, dem auch Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) zustimmte. Deshalb erklärte dieser auch seine Bereitschaft, im Stadtrat die Möglichkeit zur Vorfinanzierung der Planung vorzuschlagen. „Wir sind bereit mit den Nachbargemeinden in Vorleistung zu gehen, beziehungsweise diese zu prüfen“, so Nolte.

Über die Möglichkeit der Vorfinanzierung nachzudenken, hatte Ferlemann bei seinem Besuch in der Samtgemeinde Gieboldehausen bereits Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) und Obernfelds Ortsbürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld (CDU) vorgeschlagen. Duderstadt habe mit dieser Vorgehensweise bei den Planungen der bisherigen Abschnitte Erfolg gehabt.

Ferlemann besuchte die Samtgemeinde Gieboldehausen und die Stadt Duderstadt auf dem Weg zum Baubeginn der Verlegung der Bundesstraße 243 im Süden Niedersachsens und der Ortumgehung Mackenrode im Landkreis Nordhausen. Mit den Autobahnen 7 und 38 sei die Region sehr gut angebunden, sagte Ferlemann. Jetzt komme es darauf an, die Region zwischen den beiden überregionalen Magistralen zu erschließen.

Auf die seit längerem bestehende Kritik, die Umgehungsabschnitte um Obernfeld und um Gerblingerode seien trotz eines zu niedrigen Wertes im Kosten-Nutzen-Verhältnis in die höchste Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ eingeordnet worden, erwiderte der Staatssekretär: „Wenn wir nur die nackten Zahlen nehmen, stimmt die Kritik. Doch wir sind auch für die Verkehrssicherheit zuständig und haben diesen Faktor ebenfalls berücksichtigt.“

Und gerade die Ortsdurchfahrten bilden oft Gefahrenstellen. Aus diesem Grund hatten Dornieden und Wüstefeld den Staatssekretär nach dem Informationsgespräch im Rathaus zum Ortstermin gebeten, um ihm in Obernfeld eine besonders gefährliche Stelle zu zeigen. „Wir wollen versuchen, den überregionalen Verkehr aus den Orten herauszuholen“, bestätigte Ferlemann. „Dann bekommen auch die Orte ihre Straßen wieder und sind nicht mehr geteilt.“

Streckenverlauf der Umgehung

Planung: Die Verkehrsführung des dem Abschnitts eins im Gesamtkomplex der Umgehung um Duderstadt soll kurz vor Obernfeld auf die ehemalige Bahntrasse und über den Gemeindeverbindungsweg zur Anschlussstelle Westerode-Nord geführt werden, so Staatssekretär Enak Ferlemann. Dadurch würde der Eingriff in Natur und Landschaft möglichst gering gehalten. Auf diesem Abschnitt könnte der Verkehr bei optimalem Verlauf Mitte des nächsten Jahrzehnts laufen. rf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Staatssekretär über Infrastruktur im Eichsfeld
Mit einer Kreisellösung soll die zum Teil unübersichtliche Verkehrssituation am Knotenpunkt am Strohkrug bei Bilshausen strukturiert werden.foto: Richter

Außer über die Ortsumgehung Obernfeld hat der Parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) bei seinem Eichsfeldbesuch auch über den Umbau des Knotenpunktes am Strohkrug bei Bilshausen gesprochen.

mehr
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter