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Verkehrschaos in Gieboldehausen

B 27 wird ausgebessert Verkehrschaos in Gieboldehausen

Kilometerlange Staus, verstopfte Schleichwege, riskante Wende- und Überholmanöver: Der Start der Ausbesserungsarbeiten an der Bundesstraße 27 in der Gieboldehäuser Ortsdurchfahrt hat zu chaotischen Verkehrsverhältnissen geführt.

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Ist zum Nadelöhr geworden: Die Bundesstraße 27 im Bereich der Hahlebrücke in Gieboldehausen.

Quelle: Franke

Gieboldehausen. „Das ist der Horror, ich hätte fast ins Lenkrad gebissen“, schimpft eine Autofahrerin aus Gieboldehausen. „Großes Kino, Wartezeiten von mehr als 20 Minuten“, heißt es in einem Facebook-Eintrag. Die Landesbehörde für Verkehr lässt voraussichtlich bis Ende November in sechs Abschnitten den kompletten Verlauf der B 27 in Gieboldehausen ausbessern. Der erste Abschnitt, der bis Ende kommender Woche abgeschlossen werden soll, ist besonders problematisch:  Der Verkehr wird halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt und durch eine Drei-Phasen-Ampel unter Einbezug der B 247 aus Richtung Duderstadt und des Fußgängerüberwegs an der Hahlebrücke geregelt. Zu Stoßzeiten herrscht Chaos, Autofahrer versuchen, über Feldwege und Nebenstraßen die Baustelle zu umfahren, der Verkehr aus Göttingen staut sich bis Wollbrandshausen.

„Die Situation am Donnerstag war dramatisch“, sagt Gieboldehausens Bauamtsleiter Klaus-Dieter Grobecker: „Eigentlich müsste der Verkehr großräumig umgeleitet werden“. Samtgemeinde-Bürgermeisterin Marlies Dornieden (CDU) hat bei Straßenbaubehörde und Landkreis interveniert, kritisiert unzureichende Informationen im Vorfeld und hofft, dass sich ortskundige Autofahrer auf die Verhältnisse einstellen und sich die Situation entspannt.

Keinen weiteren Handlungsbedarf und keine Alternative sehen sowohl der Landkreis als auch die Straßenmeisterei Herzberg. Deren Leiter Harald Guhse weist darauf hin, dass die Landesbehörde eine Umleitung nicht für nötig halte, da es sich um punktuelle Arbeiten handele. Eine manuelle Verkehrsregelung zu Stoßzeiten sei nicht zulässig. „Die Ampeln werden in Abhängigkeit vom Verkehrsaufkommen gesteuert“, sagt Guhse: „In Spitzenzeiten sind dann auch mal zwei Rotphasen in Kauf zu nehmen.“ Die Fahrbahn müsse wegen Rissen und Schadstellen ausgebessert werden, die Arbeiten würden voraussichtlich bis Ende November andauern, bei ungünstiger Witterung 2016 fortgesetzt. „Auf der viel befahrenen Bundesstraße sind Rückstaus nicht zu vermeiden“, meint Duderstadts Polizeichef Otto Moneke: „Wir behalten die Situation im Auge und werden sporadisch Kontrollen durchführen.“

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©Richter