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Verkehrssicherheitswoche in Duderstadt gestartet

Information, Prävention, Repression Verkehrssicherheitswoche in Duderstadt gestartet

Information, Prävention, aber auch Repression: Das sind die drei Pfeiler, auf denen die fünfte Duderstädter Verkehrssicherheitswoche steht. Sie ist am Montagmorgen im Foyer der Berufsbildenden Schulen eröffnet worden. Jeder der Initiatoren berichtete den anwesenden Schülern von eigenen Erfahrungen mit Verkehrsunfällen: BBS-Leiterin Sabine Freese musste erleben, dass eine Schülerin eines Tages nicht zur Schule kam, weil sie auf dem Weg dorthin tödlich verunglückt war.

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Verkehrssicherheitswoche in Duderstadt ist gestartet.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Duderstadt. Der Duderstädter Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) schilderte, was bei einem Verkehrsunfall vor seiner Haustür geschah, bei dem er bei einem Verletzten Erste Hilfe leistete – und ein zweiter seinen Verletzungen erlag. Von Berufs wegen haben die Beamten des Duderstädter Polizeikommissariats mit Verletzten und Toten auf den Straßen der Region zu tun.

Neben unangepasster Geschwindigkeit sei vermehrt Unaufmerksamkeit Ursache schwerer Unfälle, berichtete Polizeichef Otto Moneke.  Sein Rat: „Schalten Sie das Smartphone einfach mal ab, wenn Sie auf der Straße unterwegs sind.“ Mit der Verkehrssicherheitswoche sollen besonders Fahranfänger angesprochen werden.

Die Berufsschüler, von denen rund 300 in das Projekt involviert sind, erfahren durch den Präventionsbeauftragten Dierk Falkenhagen, was es mit dem Schutzengelprojekt auf sich hat. Außerdem beschäftigen sie sich gemeinsam mit dem Ortsverein im Deutschen Roten Kreuz mit dem Thema Erste Hilfe. Der Aktionstag ist für Mittwoch geplant.

Am Freitag wird der ADAC mit einem Überschlagssimulator in der BBS zu Gast sein. Parallel dazu finden im Stadtgebiet Kontrollen statt. „Wir werden die Zahlen nie auf Null bringen können“, sagt Moneke. „Aber wir tun alles, um die Zahl der Verletzten und Toten zu reduzieren“, begründet er die Aktion.

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