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Verwaltung Duderstadt legt Haushaltsentwurf für 2015 vor

Schwarze Null muss stehen Verwaltung Duderstadt legt Haushaltsentwurf für 2015 vor

Die Stadtverwaltung hat den Haushaltsentwurf für 2015 vorgelegt. Wie im Zukunftsvertrag unterschrieben, muss auch dieses Jahr die schwarze Null stehen. 2014 wird das Ziel voraussichtlich erreicht. Nach internen Kürzungen von Ausgabewünschen ist jetzt auch der Entwurf 2015 ausgeglichen. Zur Debatte steht der Etat am 18. Februar im Finanzausschuss und abschließend am 12. März im Rat der Stadt.

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Verwaltung Duderstadt legt Haushaltsentwurf für 2015 vo.

Duderstadt. Die Verwaltung rechnet vorsichtig mit geringeren Gewerbesteuereinnahmen als 2014. Dafür erhöhen sich die Zuweisungen des Landes.

Die ordentlichen Erträge belaufen sich laut Entwurf auf rund 32,1 Millionen Euro. Das ist eine Steigerung um gut eine Million Euro gegenüber 2014. Steuererhöhungen schlägt die Verwaltung nicht vor.

Der Etatausgleich war 2014 nur mit höheren Steuersätzen gelungen. Die Gewerbesteuer stieg von 360 auf 380 Punkte, die Grundsteuer A von 360 auf 415 und die Grundsteuer B von 380 auf 415 Punkte. Das war Voraussetzung für die Entschuldungshilfe in Höhe von 9,8 Millionen Euro, die mittlerweile geflossen ist.

Das Konto der Stadt ist dadurch nur noch um rund zwei Millionen Euro überzogen. Diese in der Vergangenheit aufgelaufenen Fehlbeträge sollen laut Zukunftsvertrag auch noch abgebaut werden.

Größere Investitionen sind mit rund 500 000 Euro für das Programm städtebaulicher Denkmalschutz und für das Stadthaus vorgesehen. In das Verwaltungsgebäude sollen 200 000 Euro für Brandschutz, 287 000 Euro für Um- und Ausbauten sowie weitere 132 000 Euro für die Sanierung des Ratssaales investiert werden.

„Maßgeschneidert, passt und hat Luft“

Weitere Vorhaben sind unter anderem 210 000 Euro für ein Feuerwehrfahrzeug, 20 000 Euro für Brandschutz im Kindergarten Westerode, ein weiterer „kleiner Schritt“ für den Hochwasserschutz mit 50 000 Euro für den Hartmannkanal und vorerst nur 30 000 Euro für die sanierungsbedürftige Eichsfeldhalle – weitere 600 000 Euro sind nötig.   

Für Kämmerer Helmut Bernd ist der Etat „maßgeschneidert, passt und hat Luft“. Was sachlich und zeitlich notwendig sei, sei im Entwurf aufgenommen. Mehrausgaben erforderten Einsparungen an anderer Stelle, um die schwarze Null zu halten, mahnt der Kämmerer.

Im Ortsrat der Kernstadt forderte die SPD bereits 75 000 statt 40 000 Euro für die Innenstadtgestaltung vorzusehen, scheiterte allerdings. 2014 waren schon neue Bänke geordert worden, 30 000 Euro stehen laut Bernd aber noch aus dem Vorjahr für die Innenstadt zur Verfügung.

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©Richter