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Verwaltung Duderstadt sieht Umgehungspläne positiv

Stadt will 500 000 Euro Planungskosten zurück Verwaltung Duderstadt sieht Umgehungspläne positiv

Die Stadt will keine grundsätzlichen Bedenken im Verfahren zum Südteil der Duderstädter Umgehung bis nach Thüringen vorbringen. So sieht es jedenfalls der Verwaltungsentwurf einer Stellungnahme vor, der am Mittwoch, 6. Mai, im Stadtentwicklungsausschuss beraten wird.

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Zwischen Tiftlingerode im Vordergrund und Gerblingerode und durch einen Tunnel durch den Pferdeberg soll künftig die B 247 führen.

Quelle: Meder

Duderstadt. Die Trassenführung war mit der öffentlichen Auslegung der Unterlagen im April erneut unter Kritik geraten.

Die Grünen lehnen den Weiterbau der Umgehung sogar grundsätzlich ab. Noch offen ist, ob der Südteil mit Kosten von voraussichtlich mehr als 60 Millionen Euro als sogenannter vordringlicher Bedarf auch in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird.    

„Die Stadt Duderstadt nimmt erfreut zur Kenntnis, dass das Planfeststellungsverfahren für die Verlegung der Bundesstraße 247, Umgehung Duderstadt, Südteil von nördlich Tiftlingerode, Am Euzenberg, bis Landesgrenze Niedersachsen/Thüringen eingeleitet wurde“, heißt es im Beschlussvorschlag. Während der Ausarbeitung der Planungsunterlagen habe es stets enge Abstimmungen zwischen Straßenbauverwaltung und Stadt gegeben.

Insofern bestehe große Zufriedenheit mit der Planung, die die Kernpositionen der Stadt umgesetzt habe wie „bestmöglicher Schutz aller nächstgelegenen Anwohner, insbesondere im Bereich Stroudstraße; Maximierung der Abstände von Wohngebieten, z.B. Bergstraße und Rotes Feld in Tiftlingerode“.  Auch der nördliche Tunneleingang auf Höhe des „Kanzelweges“ am Pferdeberg wird positiv vermerkt.

Die Stadtverwaltung dringt allerdings darauf, 500 000 Euro vorfinanzierte Planungskosten, möglichst bald zurückzubekommen. Außerdem sollte eine weitere Anbindung für das Grenzlandmuseum geprüft werden. Die geplante Notzufahrt für Einsatzfahrzeuge und Umleitungsverkehr von der Brückenstraße in Gerblingerode entlang des Sportplatzes in das Lücketal hinein sollte für Großfahrzeuge geeignet sein. Die Länder Niedersachsen und Thüringen sollen gebeten werden, die Maßnahmen auch in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufnehmen zu lassen.

Ausgleichsmaßnahmen für den Straßenneubau sind auf trassennahen Flächen und auch in größerer Entfernung wie in der Gemarkung Immingerode an der Landesgrenze und in der Nähe des Grünen Bandes vorgesehen. Ein endgültiger Beschluss über eine Stellungnahme soll am 28. Mai im Rat der Stadt fallen.

Im Stadtentwicklungsausschuss am Mittwoch ab 16 Uhr im Stadthaus geht es auch um einen Feuerwehrbedarfsplan und ein Gesamtkonzept Innenstadt. Weitere Themen sind unter anderem Bebauungspläne in Gerblingerode und Duderstadt sowie Ausbau der Von-Wehren-Straße in Desingerode.

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©Richter