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Verwaltung Northeim lässt Ratten bekämpfen

Wirkstoff „Bromadialon“ Verwaltung Northeim lässt Ratten bekämpfen

Ratten lässt die Northeimer Stadtverwaltung ab Dienstag, 19. Mai, bekämpfen. Dafür hat sie nach eigenen Angaben eine Burgwedeler Rattenbekämpfungsfirma beauftragt. Diese wird voraussichtlich bis Anfang Juni im Stadtgebiet im Einsatz sein.

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Mit Ködern gegen Ratten.

Quelle: EF

Northeim. Es handele sich um eine „reine Routinebekämpfungsmaßnahme“, so die Stadtverwaltung weiter.

„Ein besonderes Befallsgeschehen liegt nach gegenwärtigem Erkenntnisstand nicht vor“. Die Maßnahme diene eher der „Erhaltung des befallsarmen oder praktisch rattenfreien Zustands in Northeim“.

Die Rattenbekämpfung erfolge sowohl im Gelände als auch im Kanalnetz der Stadt Northeim – und zwar im gesamten Stadtgebiet. In den Ortschaften werden die Nager „nur stichprobenartig“ bekämpft. Im Freiland würden an stark von Menschen frequentierten Plätzen verschlossene Köderboxen eingesetzt.

Ansonsten werden etwa 70 Zentimeter lange Köderboxen an Bächen ausgelegt. „Soweit die Gefahr besteht, dass Köder insbesondere durch besondere Niederschlagsereignisse weggeschwämmt werden können, werden  sie fachgerecht fixiert“, heißt es.

Die Köder sind nach Angaben der Verwaltung mit dem Wirkstoff „Bromadialon“ prepariert. „Kinder müssten hiervon mindestens 400 bis 500 Gramm aufnehmen, um erste Vergiftungserscheinungen zu haben.“ Zudem seien die Köder mit Bitterstoffen behandelt, die eine orale Aufnahme verhindern sollen.

„Im Vergleich hierzu ist die Gefahr eines Rattenbisses erheblich größer“, so die Verwaltung, die dennoch vorsorglich auf die Telefonnummer der Giftnotrufzentrale unter 05 51 / 1 92 40 verweist. Eltern und Kinder sowie Tierhalter werden gebeten, aufmerksam zu sein.

Wer einen Rattenköder findet, sollte dies der Abteilung Bürgerdienste der Stadt Northeim melden. Zudem sollten vor allem Kinder die Köder nicht berühren, warnt die Verwaltung. Grundstückseigentümer, die auf ihren Grundstücken einen Rattenbefall festgestellt haben, sollen sich ebenfalls an die Abteilung Bürgerdienste wenden.

Ratten sind nach Angaben der Verwaltung Gesundheitsschädlinge, da sie Krankheiten übertragen können. Kommunen seien zur Bekämpfung der Nager laut Verordnung über die Rattenbekämpfung verpflichtet.

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©Richter