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Vierter Kreisel in Duderstadt geplant

Planfeststellungsverfahren eingeleitet Vierter Kreisel in Duderstadt geplant

Ein vierter Kreisel in Duderstadt soll für Entlastung am Knotenpunkt Bundesstraße 247, Kreisstraße 112 (Ziegeleistraße) und Wolfsgärten sorgen.

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Ein Kreisel mit vier Ausfahrten soll die Verbindung der Bundesstraße 247 mit den Wolfsgärten und der Ziegeleistraße optimieren.

Quelle: Richter

Duderstadt. „Das Planfeststellungsverfahren ist eingeleitet“, sagt  Carina Eberwein, Leiterin des Fachbereichs Planung der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Goslar.

„Durch die westliche Umgehung haben die Zugangsstraßen nach Duderstadt eine neue Bedeutung gewonnen, die in der Gesamtbetrachtung der Situation zu einer Überlastung des Knotenpunktes führt“, erklärt Eberwein. Ein Kreisel mit einem Außendurchmesser von 51 Metern soll dafür sorgen, dass der Verkehr besser fließen kann. „Die Größe benötigen wir, um die Ziegeleistraße und die Wolfsgärten an die Bundesstraße anzubinden“, so Eberwein weiter. „Immerhin müssen wir vier Ausfahrten einplanen und dabei auch die Hahle überbrücken.“

Die Überbrückung des kleinen Flusses erfordere dabei besondere Aufmerksamkeit. „Deshalb haben wir versucht, möglichst viel vom Bestand vor Ort zu nutzen“, sagt die Straßenplanerin. Erforderlich sei ein neues Bauwerk sowie die Erweiterung eines bestehenden.

Eine genaue Terminplanung für den Baubeginn gebe es allerdings noch nicht, erklärt Eberwein. „Wir rechnen etwa mit einem Jahr zwischen der Einleitung des Verfahrens und dem Beschluss.“ Nach der Einleitung des Planfeststellungsverfahrens werden die Unterlagen vom 1. Februar bis 2. März öffentlich ausgelegt. Anschließend erhalten die Betroffenen eine Frist für mögliche Einwendungen.“ Die betroffene Fläche gehört zu großen Teilen der Stadt.

Allerdings sei auch ein Privatgrundstück betroffen. „Darüber hinaus können auch weitere Interessen für Einwendungen sorgen, wie die Planung des dritten Teils der westlichen Umgehung der Bundesstraße 247 zeigt“, sagt Eberwein. Die gesamten Einwendungenden werden von der Planfeststellungsbehörde gesammelt und an das Straßenbaubehörde weitergeleitet. „Bei einem Erörterungstermin werden diese besprochen und wir müssen sie dann in der Planung berücksichtigen“, beschreibt  Eberwein das weitere Vorgehen, bevor es zu einem Beschluss kommt und der erste Spatenstich für den Kreisel erfolgen kann.

rf

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