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Freigabe frühestens in sieben Jahren

Treffen der BI Ortsumgehung Freigabe frühestens in sieben Jahren

Mehr als 60 Teilnehmer haben sich beim vierten Treffen der Bürgerinitiave (BI) Ortsumgehung in der Gerblingeröder Mehrzweckhalle über den geplanten Verlauf der Umgehung der Bundesstraße 247 um Gerblingerode informiert. Außerdem präsentierte die BI Banner, die aufgestellt werden sollen.

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Carina Eberwein (links) erläutert den Verlauf der Ortsumgehung. Rechts an der Wand hängt eines der neuen Banner, die für den Bau werben sollen.

Quelle: Oliver Thiele

Gerblingerode. Carina Eberwein, stellvertretende Leiterin des Geschäftsbereichs Goslar der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erläuterte den Besuchern, dass es für die Behördenmitarbeiter verschiedene Dinge nachzuarbeiten gebe. Dazu zähle unter anderem der Variantenvergleich mit der von Umgehungsgegnern bevorzugten Trasse über den ehemaligen Bahndamm. „Deshalb können wir momentan nicht davon ausgehen, dass wir in diesem Jahr noch einen Planfeststellungsbeschluss bekommen“, so Eberwein. Gegen einen Verlauf über den Bahndamm erfolgte der Einwurf eines Zuhörers, dass dann das Dorf geteilt würde und Häuser abgerissen werden müssten. Eberwein erläuterte, dass dies einer Gründe gewesen sei, weshalb sich die Behörde im Raumordnungsverfahren für den jetzigen Verlauf entschieden hätte. Dazu erläuterte sie das Verfahren bis zum Baubeginn. Nach dem Planfeststellungsbeschluss würde noch ein Jahr für den Ausführungsplan und die Vorbereitungen benötigt, ehe die Bauarbeiten beginnen könnten. Die würden dann rund vier Jahre in Anspruch nehmen. Deshalb sei frühestens in sieben Jahren mit der Freigabe zu rechnen.

Mit Blick auf die lange Dauer bis zum Bau stellten die Teilnehmer Fragen zu dem Tiftlingeröder Pilotprojekt. Früher hätte man durch Tiftlingerode fahren können, seit die Ortsdurchfahrt nur noch für den Anliegerverkehr freigegeben sei, würde der komplette Verkehr über die Industriestraße und in der Folge durch Gerblingerode geleitet. Doch hier konnte Eberwein nicht helfen. „Das ist eine Sache des Straßenverkehrsamtes, wir sind nur für die Planung zuständig“, erklärte sie.

Werbung für die Umgehung

Banner: Hans-Eberhard Werner präsentierte beim vierten Treffen der Bürgerinitiative Ortsumgehung Banner, die künftig für die Ortsumgehung werben sollen. „Für die Menschen unserer Region“ steht über zwei nicht mitein­ander verbundenen Puzzleteilen, „Lückenschluss Ja!“ darunter. Dazu beschreiben unterschiedliche Slogans die aktuelle Situation. „Mittendrin und immer noch abgehängt!“ oder „Tempo 50 - Verkehrsregeln einhalten!“ sind nur zwei der insgesamt zehn Sprüche, welche die Argumentation für den Bau der Umgehung unterstützen sollen.

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