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Gedenken an Opfer von Gewalt

Volkstrauertag in Duderstadt Gedenken an Opfer von Gewalt

Etwa 100 Menschen haben an der ökumenischen Andacht in St. Servatius zum Volkstrauertag teilgenommen. Anschließend zogen sie im Schweigemarsch zur Kranzniederlegung zum Ehrenmal am Obertorteich.

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Am Mahnmal sprach Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Auch er appellierte, an alle Opfer der Gewalt zu erinnern.

Quelle: PH

Duderstadt. Pastorin Christina Abel begrüßte die Teilnehmer der Gedenkfeier und bezog sich auf den anschließenden Schweigemarsch mit den Worten: „Das Schweigen mahnt zum Handeln.“ Damit schlug sie die Brücke zu den Opfern der Gewalt in aktuellen Konflikten. Propst Bernd Galluschke nahm den Faden auf und erinnerte nicht nur an die Toten der beiden Weltkriege, sondern auch derer von Aleppo, Mosul, Afghanistan, der ertrunkenen Flüchtlinge im Mittelmeer und der Toten in den Krisengebieten der Welt. „Wie schnell ist man heute wieder bereit, Konflikte in Kriegen auszutragen?“, fragte er und fand klare Worte gegen „die Thesen der AfD-ler und Freundekreisler“ ebenso wie gegen die „latente Aggressivität bei Kundgebungen am Duderstädter Rathaus, in Fußballstadien oder im Straßenverkehr.“

Am Mahnmal sprach Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). Auch er appellierte, an alle Opfer der Gewalt zu erinnern. Das Gedenken müsse dazu beitragen, dass sich Verfolgung, Fremdenhass und Gewalt in einer Demokratie nicht wiederholten. Er mahnte, dass es im Eichsfeld keinen Raum für rechten oder linken Extremismus“ geben dürfe.

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