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Von Spielstraße bis Feldgraben

Lebhafte Bauausschuss-Sitzung Von Spielstraße bis Feldgraben

Anwohner eines Neubaugebiets fordern mehr Verkehrssicherheit für ihre Kinder, der Ausschussvorsitzende prangert einen ehemaligen Ratskollegen wegen des Umpflügens eines Grabens in der Feldflur an – lebhaft ging es in der Bauausschusssitzung der Fleckengemeinde Gieboldehausen am Donnerstag zu.

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Kurt-Schumacher-Weg: Anwohner wollen Verkehrsberuhigung.

Quelle: OT

Aber auch andere Punkte wie das Thema Sensibilisierung von Hundehaltern standen auf der Tagesordnung.
Rund 30 Einwohner nahmen an der Sitzung im Rathaus teil, eine Reihe von ihnen Nachbarn aus den Wohngebieten Südliche Vogelsburg und Auf dem Platze. Denn dort, sowie auch im Gewerbegebiet Stockenbreite und im Fabrikweg, fand vor der Sitzung eine Ortsbesichtigung statt. Die Gemeinde plant den Endausbau und die Sanierung von Straßen. Im Einvernehmen mit den Anwohnern solle dies geschehen, versicherten Bürgermeister Norbert Leineweber (CDU) sowie Maria Bock für die CDU- und Rainer Lentes für die SPD-Fraktion.

Ihr Anliegen, einen verkehrsberuhigten Bereich einzurichten, begründeten Anlieger des Kurt-Schumacher-Wegs. „Wir fürchten um die Sicherheit unserer Kinder“, fasste einer der Anwohner den Antrag zusammen. Ein Teil der Eltern hält Tempo 30, das bislang gilt, für zu hoch. Eine Verkehrsschau soll sich mit dem Thema befassen. Am 25. Mai findet sie statt.

Mit dem Aufstellen eines Behälters, in dem sich Plastiktüten zum Aufsammeln von Hundekot befinden, will die Fleckengemeinde einen neuen Weg beschreiten und einen neuen Versuch starten, Hundehalter zu sensibilisieren. Am Fahnenweg soll solch ein Behälter aufgestellt werden.

Mit einer förmlichen Anfrage an die Verwaltung der Fleckengemeinde wartete Bauausschussvorsitzender Gerhard Nickel (CDU) im öffentlichen Teil der Sitzung auf. Die Versammlungsleitung gab er vorübergehend an Ratsherrn Markus Gerhardy (CDU) ab. Nickel bezog sich auf einen Vorfall im Oktober vergangenen Jahres in der Feldflur. Michael Döring, so Nickel, habe eine Grabenfläche von 741 Quadratmetern umgepflügt. „Jeder Parksünder muss zahlen, wie verhält es sich in diesem Fall?“

Verwaltungsvertreter Olaf Müller bestätigte den Vorgang und versuchte ihn zu „rekapitulieren“. Müller berichtete, dass der Verursacher seine Tat eingeräumt habe und durch eine Fachfirma den Graben wieder habe ausheben lassen. Eingeschaltet gewesen seien die Untere Wasserbehörde sowie nach einer anonymen Anzeige auch die Staatsanwaltschaft Göttingen. Bürgermeister Leineweber wies darauf hin, dass die Staatsanwaltschaft ermittele: „Es ist noch kein Ende des Verfahrens.“

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©Richter