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Von Stammbuch bis Kleid

Messe für Brautleute Von Stammbuch bis Kleid

Wo sonst schnittige Flitzer, elegante Limousinen oder praktische Mini-Vans die Hallen füllen, schwebten am vergangenen Sonntag Hobby-Mannequins in Hochzeitsroben über den Laufsteg und weiße Hochzeitstauben durch die Luft. Bei Otto-Cars in Duderstadt präsentierten insgesamt 14 Aussteller im Rahmen der Duderstädter Hochzeitsmesse alles Geschmackvolle und Notwendige rund um den „schönsten Tag“ im Leben eines verliebten Paares.

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Stellen moderne Brautmode vor: Juliane Schmidt (links) und Laura Henkel präsentieren „Träume in Weiß“.

Quelle: Tietzek

Nicht nur um Mode für sie und ihn drehte sich der Ausstellungstag, auch der passende Haarschnitt oder die Hochsteckfrisur sowie für den Anlass passendes Nagel-Design waren Themen, die mehrere hundert Besucher interessierten. Neben Hochzeitskleidern und eleganten Anzügen gab es festliche Abendbekleidung für Hochzeitsgäste während der drei Modenschauen zu sehen. Auch die zum ersten Mal ins Programm aufgenommene Festmode für den Nachwuchs – darunter reizende Kleidchen für kleine Prinzessinnen – erntete ebenso Applaus wie Kommunions- und Konfirmationskleider.

Umlagert waren auch die Stände für die passenden Tischdekorationen sowie Druck- und Fotoerzeugnisse. „Besonders beliebt sind bei den jungen Hochzeitspaaren seit einiger Zeit auch Aufnahmen, die groß auf Leinwand aufgezogen werden“, berichtet Marion Utermöhlen, Inhaberin von La Belle Braut- und Abendmoden aus Duderstadt und Mit-Initiatorin der Veranstaltung.

Dass Heiraten nicht nur für künftige Eheleute ein Thema ist, zeigte auch der Besuch von Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU), der die Messe eröffnet hat. Gemeinsam mit Mitarbeiterin Ute Lenz vom städtischen Standesamt stand er für alle Fragen rund um Stammbuch, Zeremonie und Trauorte in und um Duderstadt bereit.

Auch Henning Pintschak, der im April vergangenen Jahres von Halle an die Brehme gezogen ist, und mit Lebensgefährtin Kathrin Paulick aus Osterode demnächst in Duderstadt den Bund fürs Leben schließen möchte, ließ sich von Nolte in einem Gespräch von den Vorzügen der Region überzeugen. „Besonders für den 11. November 2011 haben wir schon viele Anfragen“, berichtete Ute Lenz in einer der wenigen kurzen Beratungspausen.

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