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Vorlage sieht Parkmöglichkeiten in Duderstädter Sackstraße vor

Stadtrat berät Vorlage sieht Parkmöglichkeiten in Duderstädter Sackstraße vor

Unter veränderten Vorzeichen werden am Donnerstag die Mitglieder des Rates der Stadt Duderstadt in ihre nächste Sitzung gehen. Die Stadtverwaltung hatte am Freitag überraschend eine Beschlussvorlage veröffentlicht, die eine Aufhebung des Ratsbeschlusses zur Teilöffnung der vorsah. Die Durchfahrt der Spiegelbrücke und Kurzzeitparkplätze im Bereich der St.-Servatius-Kirche sind darin nicht vorgesehen.

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Die Sackstraße in Duderstadt.

Quelle: Archivfoto

Duderstadt. „Wir stehen zu unserem Wort“, begründet Hans-Helmut Herbold, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Rates der Stadt Duderstadt, die neue Entwicklung.

Während der Sitzung des Rates Ende Mai sei noch nicht absehbar gewesen, dass die Fertigstellung des Innenstadtparkplatzes „Stern“ so zeitnah möglich sei. Unter diesen Voraussetzungen und auch in Anbetracht der Haushaltslage der Stadt Duderstadt sei die Einrichtung von Parkplätzen und deren Rücknahme innerhalb von drei Monaten „nicht zu verantworten gewesen“. Er begrüße die Entscheidung, auf die temporäre Öffnung der Spiegelbrücke zu verzichten.

Statt der geplanten Parkplätze im Bereich der Unterkirche und Auf der Spiegelbrücke sieht die neue Vorlage nur noch 30-Minuten-Parkplätze zwischen Westerturm und der Ecke zur Hinterstraße auf der östlichen Straßenseite vor. Zudem soll darüber beraten werden, ob im Bereich Sackstraße 13 bis 47 Parkflächen für Zeiten von 30 Minuten bis zu drei Stunden freigegeben werden sollen. Diese Idee lobt Thomas Gerlach (USD) ausdrücklich, Kurzzeitparkplätzen im Bereich Spiegelbrücke seien für ihn nicht zustimmungsfähig.

Auch die Duderstädter SPD wertet die „Rolle rückwärts“ in Sachen Fußgängerzone grundsätzlich positiv, sieht die Begründung aber nicht in der Fertigstellung des Parkplatzes.

„Sie ist einzig auf unseren Widerstand und den der BI zurückzuführen“, glaubt Matthias Schenke. Er glaubt, bei der neuen Vorlage handele es sich um die notwendige Konsequenz aus dem rechtswidrigen Vorgehen des Rates. „Der Bürgermeister muss einsehen, dass auch in Duderstadt Politik über die Köpfe der Bürger hinweg und am Rat vorbei nicht mehr möglich ist.“ Die Rücknahme des noch in der jüngsten Sitzung des Verwaltungsausschusses von ihm verteidigen Vorgehens sei nur der erste Schritt. „Weitere werden folgen müssen, um zerstörtes Vertrauen wiederherzustellen.“

Herbold rief zum Thema Fußgängerzone alle Beteiligten zu mehr Sachlichkeit auf. „Unser gemeinsames Bemühen muss es sein, die Marktstraße als Fußgängerzone und als gute Stube der Stadt zu erhalten, die Kaufkraft zu stärken als Erlebniszone für die zahlreichen Besucher attraktiv zu präsentieren.“  Kompromissbereitschaft sei nötig, damit das Thema Fußgängerzone endlich vom Tisch kommt.

Der Rat der Stadt Duderstadt tagt öffentlich am Donnerstag, 9. Juli, um 17 Uhr im Stadthaus.

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©Richter