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Vorräte oftmals schon vorhanden

Marktumfrage: Die neue Zivilschutzstrategie Vorräte oftmals schon vorhanden

Die Bundesregierung hat eine neue Zivilschutzstrategie beschlossen. Bürger werden aufgefordert, Vorräte mit Lebensmitteln und Trinkwasser anzulegen, auch die Versorgung mit Energie nach einem Angriff oder einer Katastrophe ist Thema. Passanten stehen der Strategie zumeist skeptisch gegenüber.

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„Ich finde das übereilt, so schlimm kann es plötzlich nicht werden“, meint Franziska Rothensee.

Quelle: AIB
Franziska Rothensee

Franziska Rothensee

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„Ich finde das übereilt, so schlimm kann es plötzlich nicht werden“, meint Franziska Rothensee, aus deren Sicht die Entscheidung keinen Sinn mache. „Ich habe einen großen Garten, ich brauche das nicht.“ Käme es zu Energieausfällen, „dann hätte ich die Möglichkeit, nachzuvollziehen, wie meine Oma gelebt hat“, so die 36-Jährige aus Hauröden bei Bischofferode.

Birgit Starke

Birgit Starke

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„Für mich ist das nichts Neues, ich habe immer einen Vorrat“, berichtet Birgit Starke aus Zwinge. Grund: In früheren Zeiten habe sie „außerhalb“ gewohnt, nun fahre die 61-Jährige einmal pro Woche in die Stadt. Mit ihrem Vorrat würde sie 14 Tage auskommen.

Edgar Schu

Edgar Schu

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„Irgendeine solche Regelung gibt es schon die ganze Zeit“, sagt Edgar Schu aus Göttingen. Jetzt werde es aber an die Öffentlichkeit gezogen, „um eine Stimmung zu erzeugen“, so seine Einschätzung. Wer entsprechend den Empfehlungen aktiv werde, sei „empfänglicher dafür, eine Bestätigung von außen dafür zu bekommen“, betont der 47-Jährige.

Andreas Pietryk

Andreas Pietryk

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Als „undurchdachten Schnellschuss“ bezeichnet Andreas Pietryk die Entscheidung, der „keine akute Gefährdungslage und keine Bedrohungsszenarien“ sieht. „Da hat man nicht hinterdacht, was es bei den Menschen auslöst“, so die Meinung des 39-jährigen. Gerade ältere Menschen würden beunruhigt und an Kriegszeiten erinnert, meint der Osteröder. „Sie können mich zu Hause einschließen, ich komme nach einer Woche nicht verhungert raus“, spitzt er zu und verweist darauf, dass jeder irgendwo ein bisschen Stauraum habe „und wir rund um die Uhr alles kaufen können, was wir wollen.“

Sebastian Stirnkorb

Sebastian Stirnkorb

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„Grundsätzlich macht es schon Sinn, es ist aber nicht für alle umsetzbar“, meint Sebastian Stirnkorb, der auf einer Radtour von Berlin nach Rotterdam ist und Verwandte in Duderstadt besucht. Während der 27-Jährige in einem 11-Quadratmeter-Zimmer wohne, hätten seine Eltern einen Riesen-Keller, in dem „locker für zehn Tage“ Nudeln und Konserven lagern würden. Grundsätzlich sei es gut, dass die Thematik angesprochen würde. „Ich habe vorher nie an so etwas gedacht“, betont Stirnkorb.

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©Richter