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Duderstadt als Fixpunkt

Kolpingwerk-Vorstände im Eichsfeld Duderstadt als Fixpunkt

Rund 40 Mitglieder der Kolping-Diözesanvorstände der Region Nord haben am Wochenende das Eichsfeld besucht. Am Sonnabend empfing Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) die Delegation im Großen Sitzungssaal des Rathauses.

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Bürgermeister Wolfgang Nolte empfängt die Diözesanvorstände der Kolpingverbände aus Hildesheim, Hamburg, Oldenburg und Osnabrück im kleinen Sitzungssaal des Historischen Rathausesin Duderstadt.

Quelle: Jan Helge Schneemann

Duderstadt. Duderstadt hat am Pferdeberg den längsten Adolph-Kolping-Weg Deutschlands, so Nolte. Doch nicht nur dies mache die Verbundenheit mit den Kolpingern aus. Mit der Ferienstätte sind zusätzliche Arbeitsplätze, höhere Tourismuszahlen und Kunden für die Duderstädter Innenstadt entstanden. „Mein Dankeschön zu dem Bekenntnis für den Kolping-Standort geht hierzu in den ganzen Norden“, sagte Nolte. Aus den Diözesanverbänden Hildesheim, Hamburg, Osnabrück sowie  des Offizialats Vechta, also dem Oldenburger Teil des Bistums Münster, besuchten Vorstandsmitglieder das Eichsfeld. „400 Kilometer sind einige von uns hierher gefahren“, sagte Josef Teltemann, der Hildesheimer Diözesansekretär: „Aber Duderstadt ist nicht nur für Kolpinger ein Fixpunkt.“ Alle drei Jahre besuchen die Vorstände eine andere Stadt oder Region. In diesem Jahr wollte der Diözesanverband Hildesheim den anderen Kolpingern das Eichsfeld nahebringen. Durchaus freizeitorientiert, so Andreas Bulitta. Denn so ließen sich regionale Unterschiede besser kennenlernen und sich untereinander auszutauschen, befand  der Hildesheimer Diözesanvorsitzende. „Wir müssen uns verabschieden von der Vorstellung alle blieben immer in einem Verband“, so Teltemann. Jüngere Menschen erreichten die Kolpinger am ehesten durch Projektarbeit, in der Nachmittagsbetreuung, in den Second-Hand-Kleiderläden oder in der Flüchtlings- und Asylhilfe. „Das Ehrenamt wandelt sich“, ist sich Teltemann sicher. Zeitlich beschränkte Ziel und konkrete Aufgaben, so Bulitta, würden besser angenommen als klassisches Ehrenamt. Daher müsse auch darüber nachgedacht werden, wie sich die Kolpingfamilien für andere Gruppen öffnen  könnten. Bulitta bekräftigte indes die Absicht der Kolpinger, den Standort Pferdeberg auszubauen. „Auf dem Gebiet des früheren Streichelzoos planen wir ein Feriencamp“, sagte der Hildesheimer Diözesanvorsitzende. 60 zusätzliche Übernachtungsplätze für zum Beispiel zwei Schulklassen sollten so entstehen. 12 Apartments würden so ausgestattet, dass sie auch für Selbstversorger geeignet seien. Neben Gesprächen standen für die Kolpinger am Wochenende auch Ausflüge zur Heinz-Sielmann-Stiftung auf Gut Herbigshagen sowie am Grenzlandmuseum in Teistungen auf dem Programm.

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