Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Flaute bei Zinsen

Vortrag bei der Senioren-Union Flaute bei Zinsen

Regulatorik, Kundenverhalten, Demografie, Digitalisierung und Niedrigzinsphase: Dies sind Themen, die so wie andere Regionalbanken auch die Volksbank Mitte bewegen, sagte Vorstandssprecher Holger Willuhn am Donnerstag vor Mitgliedern der regionalen Senioren-Union der CDU.

Voriger Artikel
81-jähriger seit Montag vermisst
Nächster Artikel
49 Äpfel und Birnen im Dekoglas

Duderstadt. Das veränderte Kundenverhalten führe dazu, dass die Volksbank Mitte ab Montag noch 20 Filialen haben werde, Ende vergangenen Jahres seien es 35 gewesen. „Eine Genossenschaftsbank unserer Struktur, also ländlicher Bereich in der Größe hat im Durchschnitt 15 Filialen“, betonte Willuhn. Dies zeige, „dass wir eigentlich viel zu viele hatten, was natürlich auch Kosten verursacht“.

Der Referent erinnerte daran, dass eine Bank in früheren Zeiten meistens in der Mitte eines Ortes gestanden habe. Dahinter hätten drei Funktionen gestanden: Geld, Beratung und Service. Diese drei Funktionen seien auseinandergefallen. Geld hole man sich am Geldautomaten, der dort stehen müsse, wo der Kunde hingehe. „Beratung wird in großen Filialen noch gemacht und Service über PC“, so Willuhn. Das neue Filialkonzept bestehe aus der stationären Filiale, der Telefon-Filiale und der Online-Filiale.

Problem für jeden Sparer

Die Niedrigzinsphase sei ein Riesenproblem für jeden Sparer, für die Altersvorsorge, für Bausparkassen, Pensionskassen, aber auch ein Riesenproblem für alle regionalen Banken. „Wir verlieren jedes Jahr eine Million an Zinsertrag“, berichtete der Vorstandssprecher. Wer dem deutschen Staat Geld leihe, indem er beispielsweise eine Bundesanleihe kaufe, erhalte weniger Geld zurück, wie Willuhn anhand mehrerer Laufzeiten verdeutlichte. Er empfahl den Zuhörern, „bei der Geldanlage das zu machen, bei dem sie sich wohlfühlen, aber kein dummes Zeug.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Herbstfest in Rhumspringe

©Richter