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Vortrag über Georgien bei „Märchen der Völker“ in Duderstadt

Schöne Töchter und Feuerpferde Vortrag über Georgien bei „Märchen der Völker“ in Duderstadt

Was verbindet uns alle?“, fragt Renate Schopferer von der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung Südniedersachsen (GAB) in Duderstadt, um kurz darauf selbst die Antwort zu geben. „Märchen natürlich“. Um über das Medium Märchen das Verständnis für Kulturen in aller Welt zu mehren, habe sie gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten Regina Steffens-Grosche und der ehrenamtlichen Helferin Ursula Benseler die Veranstaltungsreihe „Märchen der Völker“ ins Leben gerufen.

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Überraschung bei der Märchenstunde: Zaza Kwanlaniani singt georgisches Volkslied.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Am Donnerstag wurde die Geschichte Georgiens beleuchtet. Nicht nur typische Märchen, auch die Landesküche, die Kultur, die Landschaft und die Leute wurden thematisiert.

Als Unterstützung hatte der Märchenkreis Besuch von vier Georgiern bekommen, die aus erster Hand über ihr Land berichteten. Unter ihnen der Schauspieler und Sänger Zaza Kwanlaniani. Der seit etwa sieben Monaten in Deutschland lebende Georgier überraschte die rund 20 Zuhörer, als er spontan aufstand und ein georgisches Volkslied zum Besten gab. „Es handelt von der Seele, die Sehnsucht nach Georgien hat“, erklärte er. Dann begann die Märchenstunde: Benseler hatte „Die Kaufmannstochter aus Tifilis“ mitgebracht.

In der Geschichte verspricht ein Kaufmann demjenigen die Hand seiner wunderschönen Tochter, der ein besonderes Kunststück vorführen könne. Als drei Männer ihre Fähigkeiten präsentiert hatten, stellte der Kaufmann fest, dass seine Tochter von einem Dämon entführt worden war. Mit vereinten Kräften besiegen die drei Männer den Dämon und retten die Tochter. Danach entbrennt ein Streit darüber, wer das Mädchen letztendlich gerettet hat und sie zur Frau nehmen darf. Leider dauert dieser Streit ewig.

Schopferer unterhielt die Gruppe zwischenzeitlich noch mit der Erzählung vom mächtigen Feuerpferd. In gemütlicher Runde tauschten die Teilnehmer zum Ausklang der Veranstaltung Gedanken und typische georgische Rezepte aus.

Von Kay Weseloh

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